WRC - Al-Attiyah: Olympia statt Rallye Neuseeland

Neuville für das Qatar World Rally Team am Start

Nasser Al-Attiyah verzichtet zugunsten der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele auf die Neuseeland-Rallye. Er überlässt Thierry Neuville sein Cockpit.
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Motorsport-Magazin.com - Nasser Al-Attyah ist nicht nur als Rallye-Pilot in der WRC und der Middle East Rally Championship unterwegs, sondern er ist auch Sportschütze. Als solcher wird er sein Heimatland Katar zum fünften Mal bei den Olympischen Spielen in London vertreten. Da er sich noch auf seinen Einsatz vorbereiten muss, verzichtet er auf die Rallye Neuseeland, die vom 22. bis 24. Juni stattfindet, und überlässt sein Cockpit Thierry Neuville aus dem Citroen Junior World Rally Team.

Ich musste nicht lange überlegen, um festzustellen, wer meinen Platz im Citroen DS3 WRC mit der Startnummer 7 erhalten würde.
Nasser Al-Attiyah

"Ich muss einige Trainingssitzungen absolvieren, um mich auf die Olympischen Spiele vorzubereiten und deshalb kann ich nicht an diesem einzigartigen Rennen teilnehmen", erklärte Al-Attiyah. Da das Qatar World Rally Team jedoch als offizieller Teilnehmer der WRC gemeldet ist, muss es an jedem Lauf teilnehmen.

"Ich musste nicht lange überlegen, um festzustellen, wer meinen Platz im Citroen DS3 WRC mit der Startnummer 7 erhalten würde. Ich vertraue Thierry, aber vor allem möchte ich, dass er bei diesem Event so viel Erfahrung wie möglich sammelt und dass ihm das nützt", sagte der 41-Jährige. "Ich bin außerdem überzeugt, dass er auf jeden Fall in der Lage ist, Punkte für das Qatar World Rally Team einzufahren."

Das ist mehr als eine großartige Chance.
Thierry Neuville

Thierry Neuville seinerseits freute sich riesig über seinen unverhofften Auftritt bei der Rallye rund um Auckland. "Das ist mehr als eine großartige Chance. Es ist eine wahre Ehre für mich, dass ich so viel Vertrauen vom Team erhalte", strahlte der junge Belgier. "Dieser Event stand nicht in unserem Plan und ohne dieses Angebot wäre es mir nie möglich gewesen, auf den legendären Strecken entlang der Pazifik-Küste zu fahren." Er werde alles in seiner Macht stehende tun, um die Farben des Qatar World Rally Teams würdig zu vertreten. "Ich danke ihnen dafür, dass sie uns die Chance gegeben haben, ein derart tolles Event erleben zu dürfen."


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