WEC - WEC Silverstone 2017: So liefen die Trainings

Toyota all the way

Toyota präsentierte sich beim WEC-Auftakt in Silverstone bisher unschlagbar. Die Trainings aus Großbritannien in der Ticker-Nachlese:
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Unser Info-Paket zur WEC 2017 in Silverstone

Samstag: Toyota erneut vorne

14:50 Uhr
Toyota holt gesamte erste Reihe
Toyota feiert im Qualifying zum WEC-Auftaktrennen in Silverstone einen vollen Erfolg. Um 0,289 Sekunden setzt sich das #7-Auto der Japaner mit Mike Conway, Kamui Kobayashi und Jose-Maria Lopez vor dem Schwestern-Auto mit Buemi/Davidson/Nakajima durch. Porsche folgt erst mit über einer Sekunde Rückstand auf Toyota auf den Rängen drei und vier. In der LMP2 stellen Rusinov/Thiriet /Lynn ihren G-Drive-Oreca auf die Pole Position.

In der GTE-Pro setzt sich Fords #67 durch. Im GT-Qualifying kommen Andy Priaulx und Harry Ticknell auf eine kombinierte Zeit von 1:56,202. Die Pole Position in der GTE-Am konnte sich Aston Martin dank Paul Dalla Lana und Pedro Lamy sichern.

WEC Silverstone 2017: Die Highlights des Qualifyings: (02:12 Min.)

WEC Silverstone 2017: Die Top-3 aller Klassen im Qualifying

Kl. P Fahrer Team Zeit Gap
LMP1 1. Conway / Kobayashi / Lopez Toyota #7 1:37.304
2. Buemi / Davidson / Nakajima Toyota #8 1:37.539 0.289
3. Jani / Lotterer / Tandy Porsche #1 1:38.615 1.311
LMP2 1. Rusinov / Thiriet / Lynn G-Drive-Oreca #26 1:44.387
2. Lapierre / Menezes / Rao Signatech-Alpine #36 1:44.433 0.046
3. Cheng / Brundle / Gommendy Jackie Chan-Oreca #37 1:44.591 0.204
GTE-Pro 1. Priaulx / Ticknell / Derani Ford #67 1:56.202
2. Rigon / Bird Ferrari #71 1:57.011 0.809
3. Thiim / Sörensen / Stanaway Aston Martin #95 1:57.117 0.915
GTE-Am 1. Dalla Lana / Lamy / Lauda Aston Martin #98 1:59.562
2. Flohr / Castellacci / Molina Spirit-of-Race-Ferrari #54 2:00.608 1.046
3. Ried / Cairoli / Dienst Dempsey-Porsche #77 2:01.347 1.785

11:45 Uhr
Toyota auch im 3. Training voran
Anthony Davidson schenkt Toyota die nächste Bestzeit. Der Brite stellt die #8 mit einer Rundenzeit von 1:39,476 Minuten auf Platz eins und damit unmittelbar vor den beiden Porsche-Boliden. In der GTE-Pro-Klasse sichert Andy Priaulx dem #67 Ford GT die Bestzeit in 1:56,233 Minuten.

Für eine unschöne Szene sorgt gegen Ende Neuling Jose Maria Lopez, der im #7-Toyota den Aston Martin von Paul Dalla Lana seitlich touchiert und einigen Schaden zufügt. Die Szene liegt aktuell noch bei den Stewards.

WEC Silverstone 2017: Die Top-3 aller Klassen im 3. Freien Training

Kl. P Fahrer Team Zeit Gap
LMP1 1. Buemi / Davidson / Nakajima Toyota #8 1:39.476
2. Jani / Lotterer / Tandy Porsche #1 1:40.223 0.747
3. Bernhard / Bamber / Hartley Porsche #2 1:40.373 0.897
1. Perrodo / Vaxiviere / Collard TDS Racing-Oreca #28 1:44.105
LMP2 2. Rusinov / Thiriet / Lynn G-Drive-Oreca #26 1:44.485 0.380
3. Tung / Jarvis / Laurent Jackie Chan-Oreca #37 1:45.344 1.239
GTE-Pro 1. Priaulx / TIcknell / Derani Ford #67 1:56.233
2. Mücke / Pla / Johnson Ford #66 1:56.628 0.395
3. Calado / Pier Guidi Ferrari #51 1:57.268 1.035
GTE-Am 1. Dalla Lana / Lamy / Lauda Aston Martin #98 1:58.691
2. Mow / Sawa / Griffin Clearwater-Ferrari #61 1:59.083 0.392
3. Flohr / Castellacci / Molina Spirit-of-Race-Ferrari #54 1:59.544 0.853

Freitag: Toyota dominiert beide WEC-Trainings in Silverstone

19:15 Uhr
Toyota schlägt Rekordpace im 2. Freien Training an
Im ersten Freien Training knackte Toyota bereits den Renn-Rundenrekord in Silverstone, in der zweiten Session war auch der Quali-Rekord fällig. Kazuki Nakajima fuhr in 1:38.210 zur Bestzeit - schneller war noch kein LMP1-Auto in Silverstone! Porsche fiel mit dem Low-Downforce-Paket deutlich ab, hinter beiden Toyota reihten sich die 919 Hybrid mit über zwei Sekunden Rückstand auf den Plätzen drei und vier ein.

In der LMP2-Klasse ging die Bestzeit dieses Mal dank Rookie Alex Lynn an G-Drive-Racing vor Signatech-Alpine. Hinter diesen beiden Fahrzeugen reihte sich der private CLM von ByKolles ein. In den GT-Klassen dominierte im zweiten Training Porsche. Kevin Estre sorgte in der GTE-Pro für die erste Bestzeit des neuen 911er, bei den Amateuren setzte Ben Barker im Gulf-Porsche die Richtzeit.

Die Zwischenfälle: Gleich zu Beginn des Trainings sorgte Nicolas Lapierre im Signatech-Alpine #36 durch einen Abflug für eine Full Course Yellow. Abgeflogen ist zudem der Clearwater-Ferrari #61 in Luffield, allerdings ohne große Folgen. Abgesehen davon wurden auch in der zweiten Trainingssession wieder häufig die Track Limits missachtet.

WEC Silverstone 2017: Die Top-3 aller Klassen im 2. Freien Training

Kl. P Fahrer Team Zeit Gap
LMP1 1. Buemi / Davidson / Nakajima Toyota #8 1:38.210
2. Conway / Kobayashi / Lopez Toyota #7 1:38.444 0.234
3. Bernhard / Bamber / Hartley Porsche #2 1:40.500 2.290
LMP2 1. Rusinov / Thiriet / Lynn G-Drive-Oreca #26 1:44.874
2. Lapierre / Menezes / Rao Signatech-Alpine #36 1:45.006 0.132
3. Beche / Heinemeier Hansson / Piquet jr. Rebellion-Oreca #13 1:45.622 0.748
GTE-Pro 1. Christensen / Estre Porsche #92 1:57.765
2. Turner / Adam / Serra Aston Martin #97 1:57.957 0.192
3. Thiim / Sörensen / Stanaway Aston Martin #95 1:57.981 0.216
GTE-Am 1. Wainwright / Barker / Foster Gulf-Porsche #86 1:59.991
2. Flohr / Castellacci / Molina Spirit-of-Race-Ferrari #54 2:00.380 0.389
3. Ried / Cairoli / Dienst Dempsey-Porsche #77 2:00.421 0.430

14:15 Uhr
Toyota setzt erste Bestzeit des Wochenendes
Toyota untermauert gleich zu Beginn des Wochenendes seine Favoritenstellung für Silverstone. Sebastien Buemi fuhr in 1:40.104 zur Bestzeit und lag damit bereits im FP1 zwei Zehntel unter dem Rundenrekord aus dem Vorjahr! Auf Platz zwei folgte allerdings schon der erste Porsche: Brendon Hartley im 919 Hybrid #2 fuhr eine 1:40.885 heraus, gefolgt vom zweiten Toyota und dem Schwester-Porsche #1.

In der LMP2-Klasse lag am Ende der #13-Rebellion dank Mathias Beche vorn. Bemerkenswert: Der private ByKolles-LMP1 konnte mit dem #25-Manor nur einen einzigen LMP2-Boliden hinter sich lassen! In beiden GT-Klassen dominierte Aston Martin das Geschehen. Bei den Profis sorgte Richie Stanaway für die Bestzeit, Pedro Lamy war bei den Amateuren am schnellsten unterwegs.

Die Zwischenfälle: Rund 30 Minuten vor dem Ende sorgte der #66-Ford für eine kurze Full Course Yellow Phase. Er war in Aintree stehen geblieben und musste geborgen werden. Abgesehen davon erhielten einige Teams Verwarnungen für exzessives Überschreiten der Track Limits. Berüchtigte Stellen dafür waren Luffield, Copse Corner, Stowe und Club Corner.

WEC Silverstone 2017: Die Top-3 aller Klassen im 1. Freien Training

Kl. P Fahrer Team Zeit Gap
LMP1 1. Buemi / Davidson / Nakajima Toyota #8 1:40.104
2. Bernhard / Bamber / Hartley Porsche #2 1:40.885 0.781
3. Conway / Kobayashi / Lopez Toyota #7 1:40.960 0.856
LMP2 1. Beche / Heinemeier Hansson / Piquet jr. Rebellion-Oreca #13 1:45.913
2. Perrodo / Vaxivière / Collard TDS-Oreca #28 1:46.138 0.225
3. Cheng / Brundle / Gommendy DC-Oreca #37 1:46.505 0.592
GTE-Pro 1. Thiim / Sörensen / Stanaway Aston Martin #95 1:59.110
2. Mücke / Pla / Johnson Ford #66 1:59.492 0.382
3. Priaulx / Tincknell / Derani Ford #67 1:59.500 0.390
GTE-Am 1. Dalla Lana / Lamy / Lauda Aston Martin #98 1:59.342
2. Wainwright / Barker / Foster Gulf-Porsche #86 2:00.275 0.933
3. Ried / Cairoli / Dienst Dempsey-Porsche #77 2:00.402 1.060

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