WEC - Leimer startet für Rebellion

GP2-Meister fährt bei den 24h von Le Mans

Als GP2-Meister des Jahres 2013 wollte der Schweizer Fabio Leimer eigentlich in die Formel 1 aufsteigen. Doch ohne (viel) Moos war nix los.
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Motorsport-Magazin.com - Ende der Saison 2013 verhandelte Fabio Leimer mit drei Formel-1-Teams über ein Debüt. Trotz eines gebotenen zweistelligen Millionenbetrages zog er bei allen Verhandlungen den Kürzeren. Der GP2-Meister stand gefährlich lange ganz ohne Vertrag für 2014 da.

Nun hat sich der Schweizer mit Rebellion Racing geeinigt. Nach ersten Tests beim Prolog der Langstrecken-Weltmeisterschaft wurde der Vertrag besiegelt. "Ich bin sehr glücklich, ein Teil von Rebellion Racing zu sein", so Leimer. Als Schweizer Fahrer sei er stolz, für ein Schweizer Team zu fahren. "Ich kann es kaum erwarten, in der WEC und bei den 24 Stunden von Le Mans zu fahren."

"Ich bin offen, alles zu lernen, was mir hilft, auf der Langstrecke mein Bestes geben zu können." Der Test beim WEC-Prolog in Le Castellet sei sehr positiv ausgefallen: "Wir konnten uns sehr verbessern, ich bin viele Runden gefahren und habe angefangen, meinen Fahrstil an das Auto anzupassen. Ich fühle mich jetzt wohler und kann mehr pushen." Dennoch ist sich der Schweizer im Klaren darüber, dass noch eine Menge Arbeit auf ihn wartet, bevor er in einem WEC-Auto Bestleistungen zeigen kann. "Nach dem ersten Rennen werde ich viel mehr sagen können."

Für Team-Manager Bart Hayden spielte die Nationalität Leimers durchaus eine Rolle: "Wir hatten einige hochklassige Fahrer als Optionen für diese Saison, aber als Schweizer Team versuchen wir Schweizer Fahrern die Chance zu geben, ihre Karrieren voranzutreiben."


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