WEC - Bahrain: Zwei Toyota in Reihe eins

Neuer Porsche auf Anhieb auf Pole

Toyota besetzt beim Saisonfinale die erste Startreihe komplett. Porsche sticht bei den GTs Aston Martin aus, in der LMP2 gab es eine Überraschung.
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Motorsport-Magazin.com - Der Kreis schließt sich: Wie beim Saisonauftakt in Silverstone sicherte sich Toyota beim Saisonfinale in Bahrain die ersten beiden Startplätze. Alex Wurz, Nicolas Lapierre und Kazuki Nakajima werden das Sechs-Stunden-Rennen in Bahrain vom Spitzenplatz aus in Angriff nehmen, gefolgt von den Teamkollegen Anthony Davidson, Sebastien Buemi und Stephane Sarrazin. Mit einer Durchschnittszeit von 1:42.449 Minuten war der Toyota mit der Startnummer 7 eine halbe Sekunde schneller als der beste Audi auf Rang drei. Der Toyota mit der Nummer 8 kam auf eine kumulierte Zeit von 1:42.781 Minuten.

Die ausgehenden Champions Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Treluyer starten von der dritten Position und waren noch einmal zwei Zehntel schneller als ihre Nachfolger Loic Duval, Allan McNish und Tom Kristensen im R18 e-tron quattro mit der Startnummer 2. Das Toyota-befeuerte Lola-Coupe von Rebellion Racing kam auf eine Durchschnittsfahrzeit von 1:46.728 Minuten. Da es in Bahrain sieben anstatt vier Ladezonen für das Hybridsystem gibt, fiel der Abstand diesmal besonders groß zu den Werkswagen aus.

Abschiedspole für Pecom

Pecom Racing gelang die Pole bei den kleinen Prototypen - Foto: DPPI

Bei den kleinen Prototypen holten sich Pierre Kaffer, Luis Perez Companc und Nicolas Minassian die Pole. In ihrem Michelin-bereiften Oreca 03-Nissan von Pecom Racing ließen sie die Konkurrenz auf Dunlop-Reifen mit einer Durchschnittszeit von 1:50.941 Minuten hinter sich. G-Drive Racing folgte mit 1:51.003, erst auf Rang drei findet sich der erste Morgan-Nissan von Oak Racing mit Alex Brundle, Olivier Pla und David Heinemeier Hansson mit der Startnummer 24. Die Tabellenführer Bertrand Baguette, Ricardo Gonzales und Martin Plowman man starten hinter dem Greaves-Zytek und dem Oreca von Delta-ADR nur von der sechsten Position.

Neuer Porsche bei erstem Einsatz ganz vorn

Der neue Porsche 911 RSR in 2014er-Konfiguration setzte sich blendend in Szene: Marc Lieb und Richard Lietz hielten mit ihrer Pole in 1:58.883 Minuten Durchschnittszeit ihre theoretischen Titelchancen offen und werden abgeschirmt von Jörg Bergmeister und Patrick Pilet auf der zweiten Position (1:58.960). In der zweiten Reihe stehen die Titelfavoriten Stefan Mücke und Darren Turner auf Rang drei und der Ferrari 458 Italia von Kamui Kobayashi und Toni Vilander auf Platz vier. Der AF-Corse-Ferrari hatte dabei nur 11 Tausendstelsekunden Rückstand, insgesamt war die Durchschnittsfahrzeit etwa zwei Zehntel langsamer als die der Polesetter. Giancarlo Fisichella und Gianmaria Bruni schafften nur den sechsten und letzten Startplatz hinter dem zweiten Aston Martin.

In der GTE Am war der dänische Aston Martin mit Christoffer Nygaard, Kristian Poulsen und Nicki Thiim tonangebend, wenn auch nur knapp. Der Vorsprung auf den Ferrari von 8 Star Motorsports betrug in der Durchschnittszeit ganze 34 Tausendstelsekunden. Die Titelfavoriten Jamie Campbell-Walter, Stuart Hall und Roald Goethe starten von der dritten Position, die Herausforderer Jean-Karl Vernay, Raymond Narac und Markus Palttala stehen noch hinter dem AF-Corse-Ferrari auf der fünften Position.

Rennen in Stream und ticker live

Das Rennen startet am Sonntag um 13 Uhr deutscher Zeit und wird bei Dunkelheit um 19 Uhr enden. Auf Motorsport-Magazin.com lässt sich der Abschied der aktuellen LMP1-Boliden live im Stream und Ticker verfolgen. Die Links dazu werden zeitnah bereitgestellt.


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