VLN - Rowe Racing mit guter Leistung

Start von der Pole-Position

Rowe Racing erlebte einen schweren, zweiten Lauf der VLN. Nach der Pole-Position am Morgen reichte es schließlich nur zum 13. Gesamtrang.

Motorsport-Magazin.com - Den zweiten VLN-Lauf der aktuellen Saison, welcher vorwiegend als weiterer Test unter Rennbedingungen zum Saisonhöhepunkt, dem 24-Stunden-Rennen Nürburgring diente, beendet der Flügeltürer des Wormser Rennteams auf Rang 13. Im Cockpit des SLS AMG GT3 mit der Nummer sieben nahmen Nico Bastian, Christian Hohenadel und Michael Zehe Platz.

Nach unserem Start von der Pole-Position konnten wir uns in der ersten Rennhälfte in der Spitzengruppe behaupten und auf P2 festsetzten.
Hans-Peter Naundorf

Schon beim morgendlichen Qualifikationsrennen wusste Rowe Racing zu überzeugen. Qualifying-Pilot Nico Bastian zeigte eine beeindruckende Leistung und sicherte dem Team mit einer Bestzeit von 8:01.441 Minuten die Pole-Position. Auch im anschließenden Rennen konnte sein Teamkollege, Startfahrer Christian Hohenadel, den Flügeltürer des Teams in der Spitzengruppe behaupten.

Ein Unfall zweier Kontrahenten in Runde fünf stoppte jäh den von Beginn an spannenden Lauf. Es kam zum Einsatz der roten Flagge und zur darauf folgenden zweieinhalbstündigen Rennunterbrechung. Um kurz nach 16 Uhr gingen die Teams nochmals auf die Strecke - aufgrund der langen Pause wurde die Distanz auf zwei Stunden verkürzt.

Zum Restart wurde der Rowe-Racing-Flügeltürer von Nico Bastian pilotiert. Von P2 gestartet konnte sich der Frankfurter zu Beginn erneut im vorderen Feld festsetzen. In dem sehr intensiv geführten Rennen lieferte er sich packende Duelle bis es zu einer unverschuldeten Berührung mit einem Kontrahenten und einer daraus resultierenden Drehung kam. Beim Boxenstopp in Runde acht übergab er den Flügeltürer an Michael Zehe. Dieser konnte in den letzten Runden den Rückstand auf die Spitze nicht mehr aufholen und überquerte schließlich nach insgesamt 14 Runden auf Rang 13 liegend die Ziellinie.

Rowe-Racing-Teamchef Hans-Peter Naundorf: "Ein verrücktes Rennen heute. Nach unserem Start von der Pole-Position konnten wir uns in der ersten Rennhälfte in der Spitzengruppe behaupten und auf P2 festsetzten. Dann kam es zu den Unfällen. Gott sei Dank ist keinem der beteiligte Fahrern was schlimmeres passiert. Nach der Pause starteten wir wieder gut, hatten dann aber mit einem BMW des Schubert Teams einen Zwischenfall, der uns in einen Dreher zwang. Danach ging es leider nicht weiter mehr nach vorne."

Der nächste VLN-Lauf ist der 56. ADAC ACAS H&R-Cup am 26.04.2014. Bei diesem Rennen wird Rowe Racing nicht zum Einsatz kommen. Dagegen wird das Wormser Rennteam an diesem Wochenende zum ersten Mal im Rahmen der ADAC GT Masters in Oschersleben starten (25.04. bis 27.04.2014).


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