VLN - Sorg Rennsport lässt Konkurrenz hinter sich

Nach Crash wieder obenauf

Beim 35. RCM DMV Grenzlandrennen sorgte das Wuppertaler Motorsportteam Sorg Rennsport mit gleich zwei Podiumsplätzen für Aufsehen.

Motorsport-Magazin.com - Mit insgesamt zwei Fahrzeugen nahmen die Wuppertaler im sechsten Saisonlauf auf dem Nürburgring erneut Kurs aufs Podium. In der Fahrzeugklasse V4 mit der Nummer 499 startend, bildeten die beiden Russen Alexey Veremenko und Sergey Borisov in der BMW-325i-Limousine die bewährte Speerspitze. Nichtminder angriffslustig konnten auch Christian Linnek, Uwe Legermann und Diego Romanini, der zuletzt beim Rennen der europäischen Tourenwagen-Meisterschaft zu überzeugen wusste, im BMW 130i mit der Startnummer 240 in der Klasse SP5 auftrumpfen.

"Bei regnerischen Bedingungen begann am Freitag das Freie Training zum sechsten Lauf der VLN 2012. Sowohl Fahrer als auch Taxigäste kamen dabei voll auf ihre Kosten", erklärte Daniel Sorg, Mitinhaber von Sorg Rennsport. Der Rennstall-Chef weiter: "Speziell nach dem Unfall von vor zwei Wochen galt unsere Aufmerksamkeit der Fahrwerksabstimmung am 325i. Hier mussten umfangreiche Tests aller Funktionen durchgeführt werden."

Unsere Jungs verloren pro Runde rund zehn Sekunden und wir mussten reagieren.
Daniel Sorg

Nach einer geglückten Startphase im Qualifying am Samstag behielten alle Sorg-Fahrer bei schwierig-rutschigen Verhältnissen einen kühlen Kopf und riefen durchweg gute Leistungen ab. Am Ende erreichten sie dank guter Fahrerleistung mit dem 325i in der V4 Platz zwei und mit dem 130i in der SP5 Platz drei, was gute Ausgangspositionen für das Rennen darstellte.

Es folgte ein großartiges Rennen für den Rennstall der Brüder Daniel und Benjamin Sorg. Sorg: "Unsere Entscheidung, die Fahrer auf Intermediate-Reifen rauszuschicken war im Zeittraining noch vollkommen richtig, erwies sich jedoch beim Rennstart bei weiter abtrocknender Strecke als Hemmnis. Unsere Jungs verloren pro Runde rund zehn Sekunden und wir mussten reagieren. Beim ersten Boxenstopp haben wir dann auf Slicks gewechselt und so konnten unsere Fahrer verlorenen Boden wieder gutmachen."

Teamchef äußerst zufrieden

Zwischenzeitlich fuhren die beiden Russen Veremenko und Borisov im 325i mit 9:58.979 Minuten neue Bestzeit und dank schneller Boxenstopps erreichten sie in der mit insgesamt elf Startern stark besetzten Klasse V4 einen hervorragenden dritten Platz. Auf die Stufe zwei des Treppchens fuhren bei immer wieder einsetzendem Regen Linnek, Legermann und Romanini im BMW 130i in der Klasse SP5.

"Wir freuen uns heute mit unseren Fahrern über zwei hervorragende Podiumsplätze", zeigte sich der Rennstallchef sichtlich zufrieden und ergänzte abschließend: "Diese seit Wochen konstante Leistung verdanken wir dem unermüdlichen Einsatz des gesamten Teams. Ich bin zuversichtlich, dass wir hierin zwei Wochen anknüpfen können."


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