USCC - Muscle Milk bezwingt Baltimore

Pole für Klaus Graf und Lucas Luhr

Nach Problemen mit dem Stadtkurs holte Lucas Luhr für Pickett Racing in Baltimore die vierte Pole in Folge.
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Motorsport-Magazin.com - Das Qualifying auf dem Stadtkurs musste zeitlich nach hinten verschoben werden, weil eine Schikane errichtet wurde. Die ALMS-Boliden sind wie die IndyCars von Straßenbahngleisen mit allen vier Rädern in die Luft katapultiert worden, was von den Veranstaltern behoben werden musste.

Auf der Strecke in der größten Stadt Marylands kam - wie schon an den vergangenen Wochenenden - der HPD ARX-03a der beiden Tabellenführer Klaus Graf und Lucas am besten klar. Mit einer Zeit von 1:25.174 Minuten konnte Luhr Chris Dyson und Guy Smith um sieben Zehntelsekunden auf den zweiten Startplatz verweisen. Das Vorjahresauto des Dyson-Teams startet von P3 ins Stadtrennen.

Auch in der LMP2 geht ein HPD-Renner von der Pole ins Rennen. Der ARX-03b von Christophe Bouchut und Scott Tocker konnte im Qualifying durch eine späte schnelle Runde (1:27.1 Min.) des Franzosen noch an Morgan-Pilot Martin Plowman vorbeigehen. Der zweite HPD von Level 5 folgte dahinter vor der LMPC-Meute.

Doppelstarter Junqueira auf LMP2-Niveau

In der Einheitsklasse ging die Pole an den Oreca von Bruno Junqueira und Tomy Drissi. Der Brasilianer, der an diesem Wochenende auch in der IndyCar-Series am Start ist, konnte mit 1:27.464 Minuten Ryan Dalziel und den zweiten Wagen von CORE Autosport auf die Plätze verweisen.

Die Corvette war in Baltimore nicht zu schlagen - Foto: ALMS

Nach einem Unfall im Training war lange unklar, ob die Corvette von Oliver Gavin und Jan Magnussen überhaupt im Zeittraining starten kann, doch das Werksteam konnte den Boliden reparieren und Gavin auf die Zeitenjagd schicken. Der Brite sicherte sich mit 1:29.945 Minuten den ersten Startplatz vor dem BMW M3 von Bill Auberlen und Dirk Müller sowie dem Schwesterauto mit Jan Magnussen. Vor dem zweiten M3 startet der Flying-Lizard-Porsche von Jörg Bergmeister und Pat Long von P4. Die SRT Viper von Dominik Farnbacher konnte nicht an der Qualifikation teilnehmen, weil der Ansbacher im Training einen heftigen Unfall hatte.

Zum vierten Mal in dieser Saison ging die Pole in der zweiten Einheitsklasse an Green Hornet. Damien Faulkner distanzierte mit einer Zeit von 1:35.493 Minuten den Alex-Job-Porsche um eine halbe, JDX um eine ganze Sekunde. Im Rennen wird bei den gefährlichen Bahngleisen eine feste Schikane sein.


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