Superbike - Denning: Konstanz ist nicht Suzukis Stärke

Saison 2014 mit Höhen und Tiefen

Die Superbike-Saison 2014 des Voltcom-Crescent-Suzuki-Teams gleicht einer Achterbahnfahrt. Teamchef Paul Denning betreibt Ursachenforschung.
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Motorsport-Magazin.com - Das Jahr 2014 begann mit für Suzuki sehr gut, als Eugene Laverty mit seinem Sieg beim Saisonauftakt dem Team seinen ersten Triumph bescherte. Im weiteren Verlauf der Saison blieben Podestplätze für Laverty und seinen Rookie-Teamkollegen Alex Lowes Mangelware, technische Probleme und Stürze kamen hinzu.

Dennoch ist Teamchef Paul Denning davon überzeugt, das stärkste Fahrer-Duo zu haben, seit das Team 2012 in die Superbike-WM einstieg. "Wir haben uns viel davon versprochen", erklärte er gegenüber der offiziellen Website der Superbike-Weltmeisterschaft. "Wir hatten gute Resultate, aber die Konstanz war nicht unsere Stärke." Laut Denning haben die Leistungen im Rennen ihren Ursprung im Qualifying, was nicht zu den Stärken des Teams gehört. "Wenn du nach drei oder vier Runden schon viel Zeit verloren hast, weil du um Platz zehn kämpfst, kannst du gut durchkommen und Vierter oder Fünfter werden, aber um das Podium zu kämpfen ist dann fast unmöglich", verdeutlicht Denning.

Wir müssen dem System sein ganze Potential entlocken
Paul Denning

2014 hat sich bei Suzuki viel getan: Neue Fahrer, neue Technik und neue Elektronik. "Wir müssen dem System sein ganze Potential entlocken und es besser verstehen, damit die Fahrer im Qualifying mehr Vertrauen haben und im Rennen am Start mehr pushen können", plant Denning. Als Team, das gegen werksunterstützte Teams antritt, hat Voltcom Suzuki einen schweren Stand. "Für uns als Team wäre ein zufriedenstellendes Ergebnis am Ende der Saison, die Performance konstant zu verbessern, sodass [unsere] zwei Fahrer mit den Fahrern kämpfen können, von denen sie wissen, dass es möglich ist."

Wie geht es 2015 weiter? Eugene Laverty besitzt einen Ein-Jahres-Vertrag und Alex Lowes hat eine Option auf die nächste Saison. "Im Moment gibt es schlechtere Alternativen, als die beiden zu behalten", erklärt Denning. "Alex ist in seinem Rookie-Jahr, wo es viel zu lernen gab. Wenn alles zusammenpasst, hat er einen tollen Speed. Eugene ist ein Rennsieger und potentieller Meisterschafts-Kandidat." In seinem zweiten Jahr im Team würde Denning Laverty noch stärker einschätzen, wenn er alle Abläufe innerhalb der Crew noch besser kennt. Denning möchte den Briten, der aktuell auf Platz neun der Wertung liegt, gern behalten.

Am 7. September geht es in Jerez de la Frontera weiter - Foto: Suzuki

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