Superbike - Frustration bei Honda

Haslam und Rea nicht wirklich zufrieden

Leon Haslam und Jonathan Rea hatten am Samstag auf Phillip Island mit dem Technikteufel zu kämpfen. Besonders Rea hat Probleme mit der Elektronik.
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Motorsport-Magazin.com - Leon Haslam und Jonathan Rea sichern zum Auftaktrennen die dritte Startreihe ab. Nachdem Haslam die achtschnellste Superpole-Zeit fuhr, berichtete er: "Die Superpole war eine kleine Katastrophe. Wir hatten in Superpole 1 ein paar Probleme und haben sie nicht richtig gelöst bekommen. In Superpole 2 hatte ich Fehlzündungen, konnte das aber beheben und eine Minute vor Ende mit Rennreifen nochmal rausfahren, was mich gerade so weiterbrachte. Der Qualifyer hat einfach nicht funktioniert, aber wir dachten, es wäre einfach ein schlechter, also sind wir zur Superpole 3 mit einem zweiten rausgefahren, aber das war genau das Gleiche."

Aber ich mache mir nicht allzu große Sorgen
Leon Haslam

Da der Brite auf dem Qulifyer langsamer war als zuvor, musste er den Reifen wechseln, hatte aber nur noch einen alten Rennreifen. "Und den habe ich genommen. Ich war ziemlich glücklich damit, aber enttäuscht von den anderen Problemen." Im Freien Training hatte Haslam mit seiner Crew zudem erfolglos mit der Traktionskontrolle herumexperimentiert. "Aber ich mache mir nicht allzu große Sorgen. Das Gefühl ist gut, wir haben nur einfach noch nicht alles getestet, was wir testen wollten."

Rea, der das ganze Wochenende über mit seinem Tempo zurückhält, erklärte nach Platz neun: "Wir sind nicht dort, wo wir hinwollen, denn wir hatten viele Hoffnungen und Erwartungen, dass die Änderungen am Bike über den Winter uns einen Schritt nach vorne gebracht hätten. Im Vergleich zu unseren Konkurrenten sind wir noch immer in einer relativ frühen Entwicklungsphase mit diesem neuen Elektronik-Paket und für mich ist es noch nicht konstant genug, um mir das Vertrauen zum Pushen zu vermitteln."

Durch diese Probleme habe der Nordire auch noch nicht wirklich Zeit gefunden, um an der Haltbarkeit der Reifen zu arbeiten. "Das ist noch immer eine Sorge für die Rennen morgen. Meine Frustration zeigt sich beim Fahren und wir hatten Probleme, weiter nach vorn zu kommen", fuhr er fort. Aber immerhin habe Rea Vertrauen zu seinen Leuten im Team und deren Entschlossenheit, weiter nach etwas zu suchen, das ihm am Sonntag zwei gute Rennen einbringen könnte. "Wir werden uns heute Abend noch einmal alles anschauen und am Morgen entspannt zurückkommen, um das 22 Runden lange Rennen hoffentlich genießen zu können."


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