Superbike - Buckmaster: Wir sind alle vorsichtig

Dorna und WSBK treffen aufeinander

PTR Teammanager Simon Buckmaster äußerte sich zum Treffen der WSBK- und WSS-Teams mit der Dorna.
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Motorsport-Magazin.com - Im letzten Monat trafen sich World Superbike und World Supersport Teams in Genf mit der Dorna, um über die Zukunft beider Meisterschaften zu sprechen. Simon Buckmaster, Teammanager des PTR Honda World Supersport Teams äußerte in einer Pressmitteilung dazu: "Es schien, als wollte die Dorna unsere Meinungen, bevor sie irgendwelche Entscheidungen treffen. Wir wissen alle, dass sie in einer schwierigen Position sind, denn wir alle haben unsere eigenen Programme und man kann es nicht jedem recht machen."

Ich denke nicht, dass eine Reduzierung der auszuwählenden Reifen pro Event die Ergebnisse beeinflussen würde
Simon Buckmaster

Buckmaster zeigte sich überzeugt, dass auch in WSBK und WSS alles in Richtung Einheits-ECU zeigt. In der britischen Meisterschaft sei das System mit Motec als offiziellen Lieferanten bereits angekommen. "Wir sollten uns alle aber bewusst sein, dass das keine massive Kosteneinsparung ist - wie viele denken. Wenn es zum Beispiel nach dem modischen Magneti Marelli geht, könnten in der Tat höhere Kosten auf uns zukommen, etwas, das keiner von uns braucht. In Wirklichkeit brauchen wir noch immer einen Datentechniker, um sicherzustellen, das Beste aus den Regeln herauszuholen, wie auch immer die dann aussehen mögen."

Größte Kosten verursachen laut dem Teammanager allerdings die Ausgaben für die Logistik. "Alles, was dies reduziert, wäre ein sehr guter Weg nach vorne. In unserem Fall würde uns eine Beschränkung der Mitarbeiter helfen, denn mit fünf Fahrern haben wir nur zwei Mechaniker pro Pilot, was gut funktioniert, wenn man als einheitliches Team arbeitet. In diesem Fall reduzieren wir unsere Kosten selbst", erklärte er. "In der BSB und sogar in der MotoGP haben wir Organisatoren gesehen, die mit den Teams arbeiten, um Sponsoren unterzubringen und das fehlte in der WSB, also wäre das ein weiterer Weg, von dem alle Parteien profitieren würden", fuhr Buckmaster fort.

Die Regeln für Motoren seien für ihn gut, so wie sie sind. Obwohl der Teammanager auch Pirelli für einen guten Reifenlieferanten hält. "Ich denke nicht, dass eine Reduzierung der auszuwählenden Reifen pro Event die Ergebnisse beeinflussen würde. In der Tat würde es die Teams eher dazu zwingen, mehr am Renn-Setup zu arbeiten, was eine gute Sache wäre." Was Änderungen angeht, sei jeder vorsichtig. "Aber wie wir es bei der Ein-Bike-Regel gesehen haben, reduziert es die Kosten des Rennsports und ermöglicht den Teams, mehr Fahrer", meinte Buckmaster.

Neues Line-Up

Für 2013 steht besonders für das PTR Team ein komplett neues Fahrer-Line-Up in den Startlöchern. "Es wird schwer, die fantastische Arbeit zu wiederholen, die wir mit Cluzel und Lowes geschafft haben, aber ich glaube wirklich, dass Sheridan Morais ein Hauptakteur wird und der junge Matt Davies immer stärker werden kann. Luca Marconi wird in unserem Team einen großen Schritt nach vorne machen und David Linortner wird nach seinem beeindruckenden achten Platz mit Wildcard auf dem Nürburgring weiter hart arbeiten, um diese Leistung auch auf allen neuen Rennstrecken in diesem Jahr zu zeigen. Nacho Perez war in der Stock 600 letztes Jahr gut, bis ihn eine Verletzung zurückwarf und wir werden alle hinter ihm stehen, wenn er sein Debüt in der WSS gibt. Er wird keinen Druck bekommen, also werden Punkte sein Ziel sein, um zu beginnen und in Form zu kommen."


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