Superbike - Produktiver Test für Suzuki

Valentine zufrieden mit seinem Team

Suzuki testete in Aragon verschiedene Modifikationen an der Elektronik der GSX-R1000, am Chassis und hauptsächlich auch die neuen 17-Zoll-Räder.
von

Motorsport-Magazin.com - Das FIXI Crescent Suzuki Team kann nach einem dreitägigen Test in Aragon guten Gewissens und mit jeder Menge Daten für die Winterpause die Heimreise antreten. Leon Camier sicherte sich am ersten Tag sogar die Bestzeit und rangierte nach 160 absolvierten Runden letztlich auf Gesamtrang drei hinter Tom Sykes und Weltmeister Max Biaggi.

Unterstützung erhielt der Brite auch vom australischen Superbike-Meister Josh Waters, der nach der Absage von Sylvain Guintoli kurzfristig für den Test eingeflogen wurde. Der 25-Jährige benötigte zunächst etwas Zeit, um sich an die Maschine und den Kurs zu gewöhnen, stellte den Ingenieuren nach 150 Runden allerdings ebenfalls wichtige Informationen zur Verfügung und fand sich letztlich auf Platz neun wieder. Ob Waters allerdings auch ein möglicher Kandidat für einen Stammplatz bei FIXI Crescent Suzuki ist, blieb noch offen.

Generell bin ich sehr, sehr zufrieden mit diesen Tests
Jack Valentine

Suzuki testete in Aragon verschiedene Modifikationen an der Elektronik der GSX-R1000, am Chassis und hauptsächlich auch die 17-Zoll-Räder, die in der nächsten Saison von allen Teams genutzt werden. "Generell bin ich sehr, sehr zufrieden mit diesen Tests. Glaubt man dem Pirelli-Techniker, wären wir im Rennen um das Podium mitgefahren. Das ist ein großartiges Gefühl, um die Saison zu beenden", sagte Team-Manager Jack Valentine.

"Ich denke, dass diese Test insgesamt sehr produktiv und wir durchweg konstant und schnell unterwegs waren. Ich bin etwas frustriert, dass am Nachmittag diese Winde aufgekommen sind, weil ich andernfalls sicher etwas schneller gewesen wäre. Im Moment habe ich das Gefühl, dass noch etwas an den 17-Zoll-Rädern getan werden muss, aber die gute Nachricht ist, dass wir nicht weit weg sind", sagte Camier.

Ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit und ich möchte dem Team für die schwere Arbeit und die Unterstützung während der drei Tage danken
Josh Waters

"Beim Fahren dieser Maschine fühlt sich meine australische Suzuki an wie ein Straßen-Bike. Ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit und ich möchte dem Team für die schwere Arbeit und die Unterstützung während der drei Tage danken. Ich habe es sehr genossen und die Erfahrung, die ich mit den Jungs machen durfte, ist unbezahlbar", sagte Waters.


Weitere Inhalte:

nach 10 von 12 Rennen
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x