Superbike - BMW sagt noch nichts zur MotoGP

Erst in der Superbike gewinnen

Wie Aprilia hat auch BMW keine Eile mit dem Schritt in die MotoGP. Erst will man in der Superbike gewinnen. Zu Gerüchten um Marco Melandri gibt es nichts Neues.
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Motorsport-Magazin.com - Große Hersteller kann die MotoGP in ihrem aktuellen Zustand eigentlich immer gebrauchen. Neben Aprilia wird auch BMW als zukünftiger MotoGP-Teilnehmer gehandelt, doch konkret will man sich dort noch nicht dazu äußern. "Die Leute denken, dass BMW in die MotoGP gehen wird, aber es ist zu früh, um da etwas zu sagen", erklärte Team Manager Davide Tardozzi gegenüber den Motorcycle News.

Erst wolle sich das Team auf die Superbike-WM konzentrieren und dort zu einem Sieg-Rennstall werden, dann könne man über eine andere Klasse nachdenken. "Als Hersteller haben wir uns der WSB verschrieben, wir haben mit Beginn 2008 eine Vereinbarung für fünf Jahre, was also bis Ende 2012 bedeutet. Aber für die Zukunft - sag niemals nie", erklärte Tardozzi. An einer ersten möglichen Zukunft bastelt bereits Eskil Suter, der ein Chassis für die kommende 1000cc-Beschränkung in der MotoGP entwirft, in dem ein BMW-Motor arbeitet. Im Juli soll es erstmals getestet werden, beim Test nach dem Rennen in Brünn im August soll es dann mit den MotoGP-Maschinen fahren.

Gar nichts Neues hatte Tardozzi zu den Gerüchten um ein mögliches Superbike-Angebot an Marco Melandri zu sagen. Bereits vor einiger Woche hatte es geheißen, der Italiener könnte 2011 zu BMW in die Superbike-WM wechseln, schon damals hatte Tardozzi gemeint, er habe ihm kein Angebot gemacht. Diesmal wiederholte er beinahe 1:1 seine Aussage: "Marco lebt in meiner Heimatstadt und ich kenne ihn, seitdem er geboren wurde. Er ist jung und schnell, noch ist nichts vereinbart, aber er ist ein interessanter Fahrer." Die Spekulationen werden sicher noch etwas weitergehen, vor allem deswegen, weil Tardozzi am kommenden Wochenende beim MotoGP-Rennen in Mugello sein wird.


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