MotoGP - Lorenzo und Rossi in Australien glücklich

Tag eins lief wie erwartet

Jorge Lorenzo überraschte es nicht, in Australien wieder Testschnellster zu sein. Valentino Rossi lobte Bridgestone und den Kurs auf Phillip Island.
von

Motorsport-Magazin.com - Alle Fahrer testeten am ersten Tag auf Phillip Island drei verschiedene Reifen, mit denen sie jeweils sechs Runden drehten. "Der Tag heute war, wie ich es erwartet hatte", sagte Jorge Lorenzo bei MCN, nachdem er die schnellste Runde des Tages gedreht hatte. "Ich habe gesagt, dass der Reifen in Sepang zu hart war - für alle von uns - aber besonders für Yamaha und ich hoffte, dass wir hierherkommen und kein Problem vorfinden würden und genauso war es."

Es ist nicht möglich, einen Reifen zu haben, der schneller ist und länger hält
Valentino Rossi

Als erstes fuhr der zweifache Weltmeister mit dem Rennreifen des letzten Jahres, um danach drei neue Mischungen zu probieren. "Der letzte war ein bisschen besser als der Rest und damit fuhr ich auch meine schnellste Runde. Sie fühlen sich aber sehr ähnlich an. Der letzte war besser, um eine schnelle Rundenzeit zu fahren, aber das Aufwärmen war etwas schlechter und die Traktion war etwas schärfer, also wissen wir noch nicht wirklich, welcher der Beste ist."

Teamkollege Valentino Rossi fuhr auf dem letztjährigen Rennreifen seine schnellste Zeit. "Jorge und ich haben uns die Arbeit geteilt und ich fand einige gute Dinger heraus - nicht an der Performance, aber an der Haltbarkeit der Reifen. Wir haben eine gute Richtung und Jorge ist glücklich über die Reifen, die er heute getestet hat. Mein Ziel ist es, zu versuchen, die gleiche Performance mit längerer Haltbarkeit zu haben und wenn wir das erreichen, bin ich sehr glücklich", erklärte der Italiener. "Es ist nicht möglich, einen Reifen zu haben, der schneller ist und länger hält. Das Gute ist, Bridgestone arbeitet in die richtige Richtung, um einen Reifen zu bekommen, der das ganze Rennen lang durchhält und nicht so stark abbaut."

Keiner der MotoGP-Piloten beschwerte sich über den letztjährigen Rennreifen, der 2013 nicht einmal das halbe Rennen durchhielt. "Die Oberfläche hat jetzt weitere fünf Monate weg und ist schon weniger aggressiv als im Oktober, was bedeutet, dass es für die Reifen leichter wird und das sind gute Neuigkeiten", suchte Rossi nach einer Begründung. "Normalerweise ist der Asphalt sehr aggressiv, wenn er neu ist und dann verliert er zusätzlichen Grip und das bleibt sechs oder sieben Jahre lang so."


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x