MotoGP - De Puniet wünschte sich CRT-Sieg

Espargaro trotz Sturz Spaß wie noch nie

Randy de Puniet war mit seinem Rennen in Japan zufrieden, hatte sich wie sein Teamkollege aber noch etwas mehr erhofft.
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Motorsport-Magazin.com - Randy de Puniet verpasste den CRT-Sieg in Motegi nur knapp. Er kam auf Rang 13, noch hinter Colin Edwards ins Ziel. "Schon das Warm-Up am Sonntagmorgen war schwierig und ich lag fast eineinhalb Sekunden hinter Aleix [Espargaro]. Ich habe mir ein bisschen Sorgen um das Rennen gemacht, aber mein Start war gut. Ich war schnell an Yonny Hernandez vorbei, der zwischen Edwards, Aleix und mir lag", schilderte er. Danach jagte der Franzose Edwards. Als sein Teamkollege stürzte lag de Puniet nur eine Sekunde hinter Edwards und pushte was das Zeug hielt. "Aber der Hinterradgrip war ab der siebten oder achten Runde nicht so gut."

Es war schade, denn ich kam sehr gut weg und war nach dem Start Vierter oder Fünfter
Aleix Espargaro

"Ich habe versucht, mit der Situation umzugehen, aber Edwards Bike schein einfach besser zu funktionieren und hatte mehr Grip. Sieben Runde vor Ende sah ich ein, dass ich ihn nicht einholen kann", fuhr de Puniet fort, der sein Rennen als gut deklarierte. "Aber ich bin etwas enttäuscht, denn ich denke, ich hatte die Möglichkeit bester CRT-Fahrer zu werden. Nun geht es zum letzten Rennen in Valencia, wo ich hoffentlich mein Bestes geben und das Jahr so gut wie möglich abschließen kann." Nun will er nur noch seine Probleme mit dem Hinterradgrip lösen. "Wir haben zwischen Warm-Up und Rennen ein paar Veränderungen vorgenommen und das war der richtige Weg. Ich bin also optimistisch für Valencia."

Teamkollege Aleix Espargaro konnte zwar den Moto2-Titel seines Bruders feiern, beendete sein Rennen aber im Kies. "Es war schade, denn ich kam sehr gut weg und war nach dem Start Vierter oder Fünfter - das Bike war großartig." Nach dem Warm-Up sagte der Spanier seinen Mechanikern sogar, dass er seit vier oder fünf Rennen nicht mehr so viel Spaß hatte. "Ich merkte aber von Anfang an, dass ich ein paar Probleme mit den Bremsen hatte, also bin ich in der ersten Runde sehr weit rausgekommen und alle sind an mir vorbeigefahren. Ich musste viel langsamer fahren und früher bremsen. Am Ende bin ich gestürzt, kam glücklicherweise aber unverletzt davon. Es ist schade, die Überseerennen so zu beenden. Zumindest hat mein Bruder den Moto2-Titel gewonnen", tröstete er sich.


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