MotoGP - Barbera: Setup-Fehler macht alles zunichte

Silvas Rückkehr auf die große Bühne

Hector Barbera hatte sich nach einem guten Qualifying in Assen einiges ausgerechnet - kurzfristige Setup-Änderungen machten ihm einen Strich durch die Rechnung.
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Motorsport-Magazin.com - Am Samstag hatte es noch viel versprechend ausgesehen für Hector Barbera: Startplatz 14 in Assen und ein ordentlich funktionierendes Kawasaki-Bike. Doch am Sonntag lief so einiges schief beim Avintia-Team. Während des Warmups nahm das Team einige Setup-Änderungen an Barberas Bike vor, die sich jedoch nicht auszahlen sollten. Am Ende musste er sich mit Platz 20 zufrieden geben. "Das war natürlich kein guter Tag", ärgerte sich Barbera nach dem ernüchternden Resultat in den Niederlanden. "Wir hatten morgens eine Änderung an der Aufhängung vorgenommen, aber die hätte eigentlich nicht so entscheidend sein sollen."

Doch offenbar hatte sich das Team verzettelt und Barbera kassierte die Rechnung. "Vom Start weg hatte ich viele Probleme mit dem Grip, das Bike rutschte sehr stark und ich konnte deshalb nicht schnell fahren", erklärte er. "Ich war 1,3 Sekunden langsamer im Vergleich zum Vortag, also war klar, dass etwas nicht stimmen konnte." Während sich Barbera über den verhagelten Tag ärgerte, war Avintia-Teamkollege Ivan Silva schon froh, überhaupt die Ziellinie überquert zu haben. Der Spanier ersetzte den verletzten Hiroshi Aoyama und feierte zumindest ein Kurzzeit-Comeback in der MotoGP. Dass es nur zu Platz 23 reichte, konnte er unter diesen Umständen verschmerzen.

"Allein wegen meiner Rückkehr in die Weltmeisterschaft bin ich schon glücklich", backte Silva kleine Brötchen. In der Vergangenheit war er in der spanischen Meisterschaft unterwegs, nun also die Rückkehr auf die große Bühne des Vierrad-Sports. Für den 31-Jährigen waren die widrigen Witterungsbedingungen umso ärgerlicher, da er nur wenig Zeit hatte, sich zu akklimatisieren. "Wegen des Regens hatte ich nur wenig Zeit zum Arbeiten und das zeigte sich auch", räumte Silva ein. "Es war wegen der Trägheit des Bikes bei den Richtungswechseln sehr anstrengend und im letzten Teil des Rennens musste ich die Pace verringern."


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