MotoGP - Lorenzo fehlt noch ein Urteil zum neuen Asphalt

Mehr Freitags-Freizeit als gedacht

Dank des Wetters hatte Jorge Lorenzo am Freitag in Valencia zwar einiges an Freizeit, ein Urteil zum neuen Asphalt konnte er dafür aber nicht fällen.
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Motorsport-Magazin.com - Jorge Lorenzo hatte am Freitag in Valencia viel Zeit für Fernseh-Interviews, zum Herumsitzen oder für irgendwelche Albernheiten, denn Motorradfahren musste er nicht wirklich viel. Das war einerseits natürlich recht entspannend für ihn, auf der anderen Seite verpasste er aber viel Trainingszeit. Grund dafür war das Wetter, das am Morgen mit völliger Nässe aufwartete und am Nachmittag dann für jene Mischbedingungen sorgte, die kein Fahrer mag, weil es weder nass noch trocken ist und dadurch weder Regenreifen noch Slicks wirklich brauchbar sind.

Dadurch war dem neuen MotoGP-Weltmeister aber eine wichtige Erkenntnis entgangen. "Es gibt einen neuen Belag auf der Strecke und wir brauchen etwas Zeit, um ihn zu testen; vor allem im Trockenen", meinte Lorenzo. Ansonsten wollte er die Sache aber locker sehen. "Wie so oft dieses Jahr hatten wir einen recht lockeren Freitag mit nicht so viel Training. Am Morgen fuhren wir ein paar Runden, aber am Nachmittag war es gemischt, also wollten wir keine Risiken eingehen."

Katsuyuki Nakasuga, der dieses Wochenende den verletzten Ben Spies auf der zweiten Werks-Yamaha ersetzt, fiel es klarerweise schwer, nur herumzusitzen, da er jeden Kilometer braucht, um sich besser einschießen zu können. "Am Morgen hatte ich einen kleinen Sturz und es tut mir leid, dass das Team Extra-Arbeit hatte, um das zu reparieren. Ich war etwas nervös, aber ich bin jetzt etwas entspannter und hoffe, dass ich diesen Zustand über das Wochenende halte. Voriges Jahr war ich hier im Rennen Sechster und ich hoffe, dass ich das am Sonntag noch verbessern kann", sagte Nakasuga.


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