MotoGP - Hayden in gutem Rhythmus

Rossi mit Problemen am Visier

Nicky Hayden und Valentino Rossi wurden nach dem Rennabbruch in Sepang auf Platz vier und fünf gewertet und waren damit recht zufrieden.
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Motorsport-Magazin.com - Das Ducati-Duo schloss trotz schlechter Bedingungen in Malaysia mit Platz vier und fünf ab. "Das waren wirklich schwierige Bedingungen. Ich bin ziemlich gut gestartet, aber als Dovizioso vor mir rüberzog, musste ich das Gas rausnehmen und habe viel Zeit verloren", begann Nicky Hayden nach dem Sepang-Rennen. Danach habe er sich wieder nach vorne fahren können, musste dabei aber viele Risiken eingehen. "Dann kam ich in einen guten Rhythmus bis sie das Rennen abbrachen."

Der vierte Platz im Trockenen hätte mir viel bedeutet, aber ich weiß, dass unser Potential im Nassen größer ist.
Nicky Hayden

Der Abbruch sei laut Hayden definitiv die richtige Entscheidung gewesen, weil zu viel Wasser auf der Strecke war und - obwohl die neu eingeführten Rücklichter etwas halfen - auch die Sicht sehr schlecht war. "Der vierte Platz im Trockenen hätte mir viel bedeutet, aber ich weiß, dass unser Potential im Nassen größer ist. Heute wäre es besonders fürs Team schön gewesen, wenn wir es aufs Podest geschafft hätten, aber das Ergebnis ist trotzdem recht anständig. Wir hoffen, dass wir daraus noch mehr holen können und das erst der Anfang ist."

Valentino Rossi wurde nur eine Position hinter seinem Teakollegen gewertet und schätzte ein: "Unser Rennen war nicht allzu schlecht, denn ich war sehr gut, obwohl wir aus der vierten Reihe gestartet sind und dann war ich schnell genug." Später konnte der Italiener mit Andrea Dovizioso und Casey Stoner kämpfen, hatte dann aber Probleme mit seinem Visier und hatte es unter den Bedingungen mit nur wenig Licht und viel Wasser nicht leicht.

"Ich habe in Kurve sieben einen Fehler gemacht und hatte Glück, dass ich nicht gestürzt bin, denn es war die gleiche Stelle, an der auch Dovizioso, Spies und dann Bradl abgeflogen sind", erklärte Rossi weiter. Ohne sein Sichtproblem hätte sich der neunfache Weltmeister den vierten Platz ausgerechnet. "Allgemein lief es nicht zu schlecht. Natürlich hätte jeder das Rennen gern zu Ende gefahren, aber es war einfach zu viel Wasser auf der Strecke. Ich denke, die Entscheidung abzubrechen war richtig, denn unter diesen Bedingungen hat man sogar Aquaplaning und man kann nicht in jeder Kurve bremsen."


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