Moto2 - Die Stimmen vom Podium in Katar

Rabat siegt vor Nakagami und Kallio

Esteve Rabat sicherte sich in seinem ersten Rennen für Marc VDS den Moto2-Sieg in Katar und strahlte.
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Motorsport-Magazin.com - Beim Saisonauftakt in der Wüste von Katar siegte Esteve Rabat, nachdem er bereits acht Runden vor der Zielflagge an Takaaki Nakagami vorbeigegangen war. Der Triumph war Rabats vierter Moto2-Sieg, nachdem er im Vorjahr bereits drei Mal für das Team von Sito Pons triumphiert hatte. "Ich hatte einen sehr guten Start", erklärte der Spanier. "Aber dann habe ich zu spät gebremst und Nakagami und andere sind an mir vorbei." Es sei wirklich hart gewesen, sich wieder an die Spitze heranzukämpfen. "Am Ende war ich wieder vorne. Nakagami ist ein sehr gutes Rennen gefahren." Für die Zukunft sagte Rabat: "In den nächsten Rennen müssen wir am Start und am Rhythmus am Ende des Rennens arbeiten."

Dem zweitplatzierten Nakagami war die Enttäuschung anzusehen. "Ich habe alles gegeben", so der Japaner. "In der letzten Runde habe ich versucht, zu pushen und an ihm [Rabat] vorbeizugehen, aber es war zu schwierig." Dennoch sei Platz zwei ein gutes Ergebnis und eine Überraschung nach einem schweren Wochenende: "Wir mussten nach dem Qualifying große Änderungen am Setup vornehmen. Am Ende Platz zwei einzufahren, ist ein guter Start in die Saison." Nakagami, der immer noch seinem ersten Sieg hinterherjagt, will es in zwei Wochen in Austin, Texas wieder versuchen.

In der letzten Runde bin ich nicht mehr ganz ans Limit gegangen
Mika Kallio

Auf Platz drei lief Rabats Teamkollege Mika Kallio ein. "Es war nicht schlecht", so der Finne. "Auf der Strecke habe ich den Schmerz im Rücken nicht gespürt, jetzt aber schon." Im Qualifying am Samstag hatte Kallio sich Rückenprellungen zugezogen, nachdem er über das liegengebliebene Motorrad von Sandro Cortese gestürzt war. Obwohl er auf den Sieg gehofft hatte, sei es schön, auf dem Podium gelandet zu sein. "Am Ende fuhren die anderen beiden bessere Zeiten. Ich konnte zwar dranbleiben, hatte aber keine Chance zum Überholen." Besonders in den letzten zwei bis drei Runden habe der Hinterreifen stark abgebaut. "In der letzten Runde bin ich nicht mehr ganz ans Limit gegangen, denn ich dachte, es wäre besser, Platz drei mitzunehmen, als zu stürzen." Kallio sei oft nahe am Spitzen-Duo drangewesen.


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