Moto2 - Klassenwechsel für Folger

Wintertests beginnen in Valencia

Für Jonas Folger beginnen mit dem ersten offiziellen Wintertest in dieser Woche die Saisonvorbereitungen mit seiner neuen Rennmaschine.

Motorsport-Magazin.com - Der 4.005 Meter lange Circuit de la Comunitat Valenciana ist für den 20-jährigen Rennfahrer keine unbekannte Stätte. Allerdings aufgrund seines Klassenwechsels in die mittelschwere Grand-Prix-Kategorie Moto2TM wird er bei den dreitägigen Testfahrten von Dienstag bis Donnerstag in erster Linie wegen der Anpassung an das für ihn neue Motorrad außerdem andere Linien erarbeiten müssen. Im vergangenen Monat hat der 20-jährige Oberbayer nach einem eigens für ihm abgestimmten Trainingsplan seine Fitness eifrig trainiert, sodass er den neuen Aufgaben von dem her gelassen entgegenblickt.

"Das gezielte Training der vergangenen Wochen macht sich bezahlt. Ich fühle mich für meine neue Herausforderung hinsichtlich des Klassenwechsels in die hartumkämpfte Moto2-Meisterschaft 100 Prozent fit. Und ich freue mich riesig auf die neue Saison", erzählt Jonas Folger.

Der frischgebackene Moto2-Pilot hat einen abwechslungsreichen Winter hinter sich: "Seit Mitte Januar wurde fleißig nach dem neuen Plan trainiert. Natürlich gehörten beinahe jeden Tag Einheiten mit Motorrädern dazu, trotzdem wurden die notwendigen Trockenübungen im Fitnessstudio nicht vernachlässigt. Zuletzt war ich nochmals für eine Woche bei Nico Terol in Alcoy, wo auch ein Fitness-Test gemacht wurde. Das Ergebnis dieses Checks brachte sehr positive Ergebnisse. Die Werte waren überdurchschnittlich gut, was man nach nur einem Monat Training nach dem neuen Plan so eigentlich nicht erwartet hatte. Jedenfalls wird so ein Test von nun an in regelmäßigen Abständen wiederholt, um ein genaues Bild meiner körperlichen Verfassung aufzuzeichnen.

Nun richtet sich der Blick nach vorn: "Jetzt freue ich mich aber darauf endlich die Testarbeit mit meinem neuen Baby, der Kalex Moto2, wieder aufnehmen zu können. Bei den drei offiziellen Tests wartet viel Arbeit auf mich und natürlich auch auf mein Team, für das die Kalex nach wie vor ebenfalls Neuland ist. Ich bin allerdings guter Dinge, dass einerseits mir die Umstellung auf das schwerere Motorrad schnell gelingen und zudem meine Crew betreffend der Technik die Sache bald in den Griff bekommen wird. Nach den erfolgreich verlaufen Probefahrten im vergangenen November können wir ja schon auf Basis-Daten zurückgreifen."


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