Moto2 - Cortese: Früher oder später kommt die Belohnung

Hochmotiviert von Amerika nach Brünn

An diesem Wochenende kehrt Sandro Cortese an den Ort zurück, wo er 2011 seinen ersten Grand-Prix-Sieg feierte.

Motorsport-Magazin.com - In Indy vor einer Woche holte Sandro Cortese im Qualifying den zehnten Startplatz und fuhr am Sonntag eines seiner stärksten Rennen der Saison, auch wenn er mit Platz 16 die Punkteränge knapp verpasste. Im Anschluss daran ging es für den Moto2-Rookie und seine Mannschaft vom Dynavolt Intact GP-Team direkt zurück nach Europa, um dort den Großen Preis von Tschechien auszutragen. Die beliebte Strecke in Brünn, mit ihren 5,403 Kilometern Länge, 15 Metern Breite sowie sechs Links- und acht Rechtskurven, ist wunderbar in die Landschaft integriert. Sie ist gekennzeichnet durch ihre Bergauf- und Bergabpassagen und hat viele Bereiche, wo mit Vollgas gefahren werden kann.

Die Strecke ist eine der schönsten, die es gibt.
Sandro Cortese

Für Cortese ist Brünn eine ganz besondere Strecke, weil er dort 2011 in der 125er-Klasse seinen ersten Grand-Prix-Sieg holen konnte. 2012 wurde er im Moto3-Rennen Dritter. Dieses Jahr wird er erstmals mit seiner Moto2-Kalex seine Runden drehen, aber darauf freut sich der 23-Jährige schon sehr und hofft, die gute Arbeit von Indy fortsetzen zu können. Für alle Fans wichtig, das Rennen findet diesmal am Sonntag bereits als erstes Rennen des Tages um 11:20 Uhr statt.

Sandro Cortese: "Ich freue mich riesig, dass es direkt weitergeht. Vor allem, weil wir in Indy ein super Wochenende hatten - bis auf ein paar Fehler im Rennen. Ich denke, ich habe nochmal einen riesen Schritt nach vorne gemacht. Das ganze Team und auch ich haben uns über die Sommerpause nochmal gesteigert. Wir hoffen, dass wir daran anknüpfen können. Ich denke, wir arbeiten genauso hart weiter und dann wird früher oder später die Belohnung kommen. Die Strecke ist eine der schönsten, die es gibt. Ich denke, mit der Moto2 wird es noch etwas mehr Spaß machen, weil sie so schön flüssig ist."

Jürgen Lingg (Teamchef und Technischer Leiter): "Auch wenn die Platzierung in Indy etwas unglücklich war, war es trotz allem das erste Rennen, bei dem er wirklich in der Verfolgergruppe mit drin war. Das war immer unser Ziel und in Indy konnte Sandro es zum ersten Mal umsetzen. Dass Fehler passieren, wenn er so am Limit fährt, ist auch normal. Deswegen bin ich wirklich super happy mit dem Rennen in Indy. Auch vom Abstand zur Spitze her, war es das beste Rennen der ganzen Saison. Daran wollen wir natürlich in Brünn wieder anknüpfen. Die Strecke war für Sandro eigentlich schon immer ein sehr gutes Pflaster. Dort hat er auch seinen ersten Grand Prix gewonnen. Und deshalb machen wir uns natürlich Hoffnungen, dass er wieder ein gutes Qualifying erbringen kann, vielleicht sogar mit einem Top-10-Ergebnis. Im Rennen werden wir dann weitersehen, aber Punkte sind unser Ziel."


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