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Moto2 - Interview - Pol Espargaro

Müssen uns mehr respektieren

Pol Espargaro musste sich Marc Marquez knapp geschlagen geben. Die Gangart, die an den Tag gelegt wurde, sagt dem Pons-Piloten aber gar nicht zu.
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Motorsport-Magazin.com - Das war ein unglaubliches Rennen. Am Ende leider nur 2. Platz für dich, wie siehst du den Kampf bis zum Schluss?
Pol Espargaro: Das war ein schwieriges Rennen wegen den zwei Starts, was für uns nicht normal ist. Wie auch immer, ich bin Zweiter. Darüber bin ich glücklich, weil die 20 Punkte mehr sind, als meine unmittelbaren Konkurrenten wie Andrea [Iannone] und Tom [Lüthi] gesammelt haben. Das ist wichtig für die Meisterschaft.

Wie schwierig ist die Planung eines Rennens, wenn es so kurz ist?
Pol Espargaro: Das gesamte Wochenende versucht man, sich die Reifen so einzuteilen, dass sie die normale Renndistanz so gut wie möglich halten. Wenn das Rennen kürzer ist, ist es anders. Man muss den Reifen anders auslegen.

Der Kampf gegen Marquez war wirklich hart. Magst du es, so zu kämpfen?
Pol Espargaro: In der Form nicht wirklich. Ich denke, wir müssen uns mehr respektieren auf der Strecke. Aber ich weiß, was ich mache und fahre vielleicht ein bisschen sauberer als er.

Fünf Rennen stehen noch aus. Was sind die Pläne? Einfach jedes gewinnen?
Pol Espargaro: Ja, ich werde versuchen, jedes Rennen zu gewinnen. Ich will gewinnen und wir kämpfen darum. Aber es ist schwierig, das zu bewerkstelligen, weil Marc, Tom und Andrea sehr stark sind. Wir müssen heftig kämpfen, um es zu schaffen und so viele Punkte wie möglich holen.

Wie bewertest du deine Chancen auf den WM-Titel?
Pol Espargaro: Ich weiß es nicht, aber es wird schwer, Marc noch einzuholen. 53 Punkte sind viel, aber wir müssen versuchen, bei jedem Rennen um den Sieg zu kämpfen und so viele Punkte wie möglich zu holen.


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