Moto2 - Kallio & Redding freuen sich schon auf Jerez

Nächster Test kann nicht schnell genug kommen

Scott Redding führte das Moto2 Feld beim ersten Test 2012 lange an. Mika Kallio hatte nach einem Sturz am ersten Tag Probleme.
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Motorsport-Magazin.com - Scott Redding war erst am dritten Tag des ersten offiziellen Moto2 Tests in Valencia von Pol Espargaro von der Spitze verdrängt worden. Nach seinem Wechsel von Suter zu Kalex fühlt sich der Brite gut. "Am zweiten Tag habe ich für die schnellste Runde gepusht, als ich in die 1:35er kam", erklärte Redding, der sich am letzten Tag nur auf seine Rennsimulation konzentriert hatte. "Letztes Jahr hatten wir wirklich Probleme mit den Reifen, die nach fünf oder sechs Runden im Rennen abbauten. Mit der Kalex kam das Abbauen in der Rennsimulation erst am Ende und war weniger schlimm, also konnte ich das Tempo halten."

Es war ein guter Test hier in Valencia, aber der nächste Test in Jerez kann für mich nicht schnell genug kommen
Scott Redding

"Es war ein guter Test hier in Valencia, aber der nächste Test in Jerez kann für mich nicht schnell genug kommen", fasste der Marc VDS Pilot zusammen. Teammanager Michael Bartholemy ergänzte: "Scotts Tempo und Konstanz über die drei Tage waren ziemlich beeindruckend. Seine Konstanz während der Rennsimulation hat auch gezeigt, dass er seine Pace halten konnte: nicht wie viele andere Fahrer, die nur eine schnelle Runde schaffen."

Reddings Teamkollege Mika Kallio erlitt schon am ersten Tag einen heftigen Crash in Kurve eins. Den Test beendete er an zehnter Position. "Die Wetterbedingungen hier in Valencia waren ein einschränkender Faktor, die niedrigen Streckentemperaturen machten es schwierig", sagte der Finne. "Wir entschieden, einfach viele Kilometer auf dem Bike zurückzulegen, anstatt viel Zeit mit dem Setup unter diesen Bedingungen zu verbringen, das müssen wir dann woanders machen."

"Der Sturz am ersten Tag machte uns diese Entscheidung noch einfacher. Es war ein heftiger und der Schaden am Bike machte uns den Rest des Tages zunichte. Obwohl ich an den anderen beiden Tagen nicht so hart pushte, waren meine Rundenzeiten ziemlich gut, ich konnte konstant in den 1:36ern fahren", ergänzte Kallio. Den Jerez Test schätzt er nun als sehr wichtig ein. "Mit wärmerem Wetter und besseren Streckenbedingungen werden wir anfangen, nach den Zehnteln zu sehen, die wir brauchen, um näher an die Spitze der Zeitenlisten zu kommen."


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