Mehr Rallyes - Stimmen vor der Jännerrallye

Es wird hier unheimlich schwierig

Im Rahmen einer Internationalen Pressekonferenz waren vier Topstars der Jännerrallye einer Meinung. Der einsetzende Eisregen macht den EM-Auftakt zum Abenteuer.

Motorsport-Magazin.com - Im gefüllten Mediacenter der Jännerrallye 2013 in der WKO Freistadt standen vier Topstars den Journalisten Rede und Antwort. Mit Raimund Baumschlager, Jan Kopecky und Francois Delecour saßen die aktuellen Rallye-Meister aus Österreich, Tschechien und Rumänien sowie Schwedens Ex-Weltmeister Stig Blomqvist auf dem Podium. Die Stimmen der Fahrer:

Raimund Baumschlager:
"Letztes Jahr habe ich hier lange gut mit den Stars der Rallye mitgehalten. Erst zwei schwere Fehler haben mich um eine bessere Platzierung gebracht. Heuer ist das Starterfeld wieder enorm stark. Da muss man in der Erwartungshaltung sicher ein wenig realistisch bleiben. Die Bedingungen werden nicht einfach werden. Es wurden Minusgrade und Regen für die kommende Nacht angesagt. Da wartet eine Menge Eis auf uns. In höheren Lagen wahrscheinlich sogar Schnee. Die Reifenwahl wird nicht leicht."

Stig Blomqvist:
"Als Schwede hätte ich mir natürlich eine Schnee-Rallye gewünscht. Da macht das Rallyefahren einfach mehr Spaß. Aber so wird es hier schon sehr schwierig werden. Das hat man bereits beim heutigen Shakedown gesehen, wo es unheimlich glatt gewesen ist. Aber ich bin hoffentlich routiniert genug. Wie viele Rallyes ich in meinem Leben schon gefahren bin, weiß ich nicht. Das kann wohl nur der Rallye-Papst und Topstatistiker Martin Holmes beantworten."

Francois Delecour:
"Ich plane heuer zirka zehn oder elf ERC-Läufe zu fahren und dazu noch die Rallyes in Rumänien, um meinen dortigen Titel zu verteidigen. Bei meinem ersten Test vor einer Woche habe ich mich nur konzentriert, die Reifen kennenzulernen. Ich bin insgesamt rund 90 Kilometer gefahren. Mit meinem Einsatzteam Kronos bin ich sehr zufrieden. Das Team hat eine gute Organisation und so schon viele Meisterschaften gewonnen."

Jan Kopecky:
"Hier ist es immer wichtig, so wenige Fehler als möglich zu machen. Auf Schnee hätte es mehr Spaß gemacht, aber es wird heuer sehe schwierig werden, diese Rallye erneut zu gewinnen. Die Verhältnisse sind äußerst schwierig. Ich bin glücklich, für Skoda in einer sehr engen Kooperation fahren zu dürfen. Damit erhöhen sich meine Chancen."


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