GP2 - Felipe Nasr holt zweiten Saisonsieg

Wenig Action in Spielberg

In einem Rennen fast ohne Überholmanöver holte Felipe Nasr nach einem perfekten Start den Sieg auf dem Red Bull Ring.
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Motorsport-Magazin.com - Felipe Nasr hat den Tag für Brasilien und Williams perfekt gemacht. Der Formel-1-Testfahrer erwischte auf dem Red Bull Ring einen perfekten Start und fuhr seinen zweiten Sieg in der GP2 Serie heraus. Mit ihm durften Stoffel Vandoorne und Raffaele Marciello auf das Podium steigen. Johnny Cecotto, der vom ersten Startposition losfahren durfte, verpasste dagegen einen Podestplatz.

Beim Debüt der GP2 Serie in Spielberg legte Nasr bereits auf den ersten Metern den Grundstein zum späteren Erfolg. Von Platz drei schob er sich zwischen Tabellenführer Jolyon Palmer und Pole-Mann Cecotto hindurch in Richtung Spitze und konnte diese in den folgenden Runden auf solide drei Sekunden ausbauen. Hinter Nasr reihte sich Stefano Coletti ein, erst dahinter folgten Palmer und Cecotto. Trotz drei enger Kurven gab es in der ersten Runde keine größeren Zwischenfälle, lediglich Arten Markelov fuhr sich seinen Frontflügel ab.

Vandoorne profitiert von frühem Stopp

Bereits nach sechs Runden absolvierten einige Fahrer ihren ersten Boxenstopp, die Spitzengruppe nutzte dagegen die freie Fahrt und blieb etwas länger draußen. Spannend wurde es erst nach etwas mehr als zehn Runden, als Palmer auf der dritten Position immer mehr von Cecotto unter Druck gesetzt wurde und sich dann zum Reifenwechsel in die Box rettete. Durch den Zweikampf verlor Palmer allerdings so viel Zeit, dass er hinter Vandoorne zurückfiel, der bereits einige Runden früher gestoppt hatte.

Nichts anbrennen ließ dagegen Nasr, der sich bis zu seinem Boxenstopps in der zweiten Rennhälfte weit genug von den Verfolgern abgesetzt hatte, um seine Positionen an der Spitze knapp verteidigen zu können. Ganz anders dagegen Coletti, der sich beim Herausbeschleunigen aus der Boxengasse Vandoorne geschlagen geben musste und kurze Zeit später sogar noch hinter seinen Teamkollege Marciello zurückfiel. Dahinter folgten nach 32 von 40 Runden Coletti, Palmer und Cecotto.

Auf den frischeren Reifen fuhr Nasr gleich wieder einen kleinen Vorsprung auf Vandoorne heraus und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Auch auf den folgenden Positionen blieb die Reihenfolge unverändert. Mitch Evans und Alexander Rossi holten sich mit den Plätzen sieben und acht die beste Ausgangsposition für das zweite Rennen am Sonntag, Takuya Izawa und Arthur Pic komplettierten die Top-10.


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