Mehr Möglichkeiten - Schumacher: Red Bull noch zu stark
Michael Schumacher konnte mit dem generalüberholten Silberpfeil zweimal in die Spitze vorstoßen. Noch ist aber erst Freitag.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
Ihr lest Stephans Autorennamen nicht mehr so häufig wie früher, doch (fast) alle unsere Videos und Artikel kreuzen irgendwann seinen Weg.MEHR
Michael Schumacher ist mit dem Auto zufriedener, Foto: Sutton
Darauf haben seine Fans gewartet: Zwei 3. Plätze in den beiden Freien Trainings in Barcelona bestätigten, dass Michael Schumacher mit den Verbesserungen an seinem Mercedes-Boliden auf dem Weg der Besserung ist. "Es zeigt, dass China eine Ausnahme war, egal was dort war", sagt Schumacher, der nun wieder die Normalität sieht.
"Ich fühle mich im Auto wohler und habe mehr Vertrauen", erklärt er. Vor dem fünften Rennwochenende des Jahres verlängerte das Team den Radstand des W01 und schob ein erstes Aerodynamikupdate mit einer neuen Airbox nach. "Das Auto bietet mir mehr Freiraum bei der Gewichtsverteilung", so Schumacher. Das Auto mache jetzt, was er sich vorstelle. "Ich kann es jetzt besser trimmen."
Wie am Freitag in Malaysia lag Schumacher im Training vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg. "Es ist klar ein Trend zu erkennen", sagt der Rekordweltmeister. Ausreichend ist das für ihn aber nicht. "Red Bull ist noch viel zu stark für uns", betont er. "Deshalb schauen wir automatisch nach vorne, was noch geht."
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