Di, 30.06.2009

Formel 1 - Montezemolo: Amerika-Rennen enorm wichtig

Der größte Markt

Ferrari und die FOTA wollen wieder nach Nordamerika. Laut Luca di Montezemolo ist das von besonders hoher Bedeutung.
Luca di Montezemolo will wieder ein US-Rennen
© Sutton

Motorsport-Magazin.com - Für Bernie Ecclestone ist die Angelegenheit meist recht einfach. Wer nicht zahlt, bekommt kein Rennen, ob damit einer der wichtigsten Märkte der Autohersteller als Austragungsort wegbricht, scheint für ihn Nebensache gewesen zu sein.

Dementsprechend verärgert waren die Teams und Hersteller der Formel 1 auch, als es plötzlich gar kein Rennen mehr in Nordamerika gab. Dementsprechend dringend wollen die Teams und Hersteller auch wieder zurück dorthin. Luca di Montezemolo musste deswegen betonen, dass es für Ferrari und auch die FOTA einer der wichtigsten Punkte ist, wieder ein Rennen in Nordamerika, vorzugsweise den USA, zu haben.

"Das ist enorm wichtig. Nordamerika repräsentiert für uns einen Teil unserer Geschichte, mit wichtigen historischen Siegen von Ferrari in Sebring und Daytona. In jüngerer Vergangenheit erinnere ich mich an einige Siege von Michael Schumacher auf der Formel-1-Strecke in Indianapolis und das war fantastisch", sagte der Ferrari-Präsident in einem Interview auf der Website von Ferrari.

Montezemolo betonte, dass man zurückwolle, weil man die Vereinigten Staaten liebe. "Die Vereinigten Staaten sind seit vielen, vielen Jahren unser größter Markt, also werden wir unser Möglichstes tun, um dort wieder mit der Formel 1 zu fahren. Wir wissen, dass wir dort viele Fans haben."

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12 Leser-Kommentare
am 02. Juli um 00:38 Uhr
Alfista1:
sicher, das könnte ich mir auch vorstellen. ideal wäre, wenn er die rennen mit einem humvee gewinnen würde und als zugabe ein paar boden-luft raketen gen himmel schiessen würde - that´s entertainment :-)
am 01. Juli um 17:53 Uhr
DennisNbg: @Alfista1
Ich könnte mir aber vorstellen das die Begeisterung in den USA relativ schnell nach oben gehen wird, wenn ein amerikanisches Team und/oder gar ein amerikanischer Fahrer dabei wäre. Zumindest wenn man nicht hoffnungslos hinterher fährt.
am 30. Juni um 18:21 Uhr
Alfista1:
ausgerechnet auf die F1 warten die amerikaner - lächerlich! da ich sehr oft in den staaten bin, hatte ich genug gelegenheiten mit rennsportfans zu diskutieren. im großen und ganzen sind die meinungen dort recht einheitlich, was die "königklasse" des rensports angeht: "no show, no action, totaly boring..." was soll man da entgegnen? ein sonntag im oval mit den nascar saurieren hat mir vor 2 jahren nochmal gezeigt, wie spannend selbst eine steinzeitserie sein kann, im gegensatz zum gepflegten dahindämmern, bei der beobachtung der formel 1 polonaise. laguna könnte mit der richtigen inzenierung (ordentliches rahmenprogramm) vielleicht hinhauen, die strecke gilt als "place of heros". immer noch wird mit grosser ehrfurcht von den duellen zanardi/vasser gesprochen. also ein wenig mehr mühe, meine herren veranstalter!!!
am 30. Juni um 15:58 Uhr
Tos:
Sicherheitstechnisch ist Monaco ja auch bedenklich, auch wenn se da viel langsamer fahren. Aber ich bin definitv für ein Laguna Seca Rennen. Asphalt neben der Strecke gehört verboten.wenigstens Wiese und dann Asphalt vor den Reifenstapeln. Laguna ist perfekt, und anstatt 20 Mio für die Austragung zu verlangen können se diese 20 Mio in die Strecke investieren und gut ist. Mexico City wäre auch mal wieder nett. Generell bin ich der MEinung, dass eine Weltmeisterschaft auf alle Kontinenten stattfinden muss. Derzeit fehlt Afrika und Amerika. Das kann es nicht sein. Denn AbuDabi und Bahrain zähle ich jetzt nicht zu Afrika, auch wenn es geografisch da hingehört. Wobei Afrika ein Problem ist, denn Kyalami ist alles aber nicht F1 tauglich. Aber für 20 Mio kannst da unten nen ganzen Sportpark bauen...
am 30. Juni um 15:20 Uhr
DennisNbg:
Also da man in Monaco fahren kann, sollte das auch anderswo kein soooo großes Problem sein. Denn Auslaufzonen gibt es ja da wohl so gut wie gar nicht.
am 30. Juni um 15:02 Uhr
dobpat:
Genau diese Sicherheitsstandards sind das Problem. Klar wäre ien Rennen in Laguna Seca cool. Aber das ist was für Männer, das halbe Bubby F1 Fahrerfeld würde da sagen "mimimimi, da ist zuwenig Sicherheitszone". "und viel zuviel Sand, das geht nicht..." :D Die F1 Fahrer brauchen ja alle viel Asphalt neben der eigentlichen Strecke, und es darf nicht dunkel werden, und regnen besser auch nicht. ;) Nene, die einzige amerikanische Strecke die F1 Standard hat wäre Indy, ab da gabs Dosenwerfende Zuschauer die teilweise die Ticketpreise zurückbekamen. Ob sich da Tony George nochmal drauf einlässdt ? Ich glaube eher nicht.
am 30. Juni um 14:56 Uhr
Tschorsch:
Ja es könnte schwer werden das nötige Geld aufzutreiben, andererseits, soll sich die FIA nicht immer sooo sehr ins Hemd machen mit ihren Sicherheitsstandards. Es kann immer was passieren, aber die Autos sind heutzutage extrem sicher geworden u. selbst bei dem Monster- Unfall von Kubica in Kanada hat er sich nichts gebrochen... Vielleicht könnte Bernie ja auch mal die Verwirklichung der sicherheitsstandards übernehemn, bei der Kohle, die er den Streckenbetreibern abknöpft!
am 30. Juni um 14:04 Uhr
Zoyd: @Tschorsch
Auf die alten Geschichten bin ich nur gekommen, weil da Montes Truppe, bzw. die sogenannten Hersteller eine ganz wunderbare professionelle Rolle spielten: aber kannst du dir denn allen Ernstes vorstellen, wer in Laguna Seca und Mexico City die Kohle haben sollte, die FIA-Sicherheitsstandards zu erfüllern? Da fließt noch viel Wasser die Seine runter, bis das alles passiert.
am 30. Juni um 13:58 Uhr
DennisNbg:
Ich bin auch der Meinung das die F1 als Weltmeisterschaft in Nordamerika vertreten sein muß. Dazu zählt auch Kanada, wo die Rennen immer sehr gut besucht waren. Und wenn es mit USF1 ein amerikanisches Team gibt, wird das Interesse auch in den USA steigen, zumindest wenn man nicht absolut hoffnungslos hinterher fährt. Und das der US-Markt für die Hersteller wichtig ist, ist auch klar. Die Teams und Hersteller sind die, die das meiste Geld investieren, also sollte Bernie endlich mal in die Schranken gewiesen werden wenn er immer nur an den Geldfluß in seinen Geldbeutel denkt. Ich hoffe da kommt noch massiver Druck von der FOTA.
am 30. Juni um 13:44 Uhr
Tschorsch:
Nun macht mal halblang. Was kann denn die F1 dafür, wenn Michelin zu dumm war richtige Reifen herzustellen u. MS bissl sehr früh gebremst hat? Außerdem hinken die IndyCars immernoch der NASCAR- Serie hinterher. Die F1 muss wieder nach Nordamerika, am besten mit Rennen in Laguna Seca, Montreal u. Mexico City =)
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