Formel 1 - Lotus nähert sich der Konkurrenz

Maldonado erkennt erste Fortschritte

Bei Lotus ist erstmals in dieser Saison Aufbruchsstimmung zu erkennen. Die Updates am E22 scheinen zu funktionieren.
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Motorsport-Magazin.com - Hat Lotus die schlimmste Krise in dieser Saison bereits überwunden? Es sieht zumindest nach dem ersten Trainingstag am Circuit de Catalunya so aus. Pastor Maldonado landete in beiden Trainingssessions in den Top-Ten und belegte die Ränge neun und acht. "Das Auto hat sich heute gut angefühlt und es scheint so, als würden wir Fortschritte machen. Wir konnten viel Arbeit am Setup erledigen und es war schön, einen Tag ohne Schwierigkeiten zu absolvieren. Es ist großartig bei diesen herrlichen Wetterbedingungen und vor den vielen venezolanischen Fans hier zu fahren. Ich habe ein gutes Gefühl für dieses Wochenende", meinte Maldonado trotz eines kleinen Defekts inklusive Flüssigkeitsverlust am Ende von FP2 verheißungsvoll.

Man kann noch einiges von unserem Auto erwarten.
Pastor Maldonado

Die Gründe für seinen Optimismus nannte der Venezolaner postwendend: "Im Zuge unseres Programms bin ich meine schnellsten Rundenzeiten nicht auf freier Strecke gefahren. Man kann also noch einiges von unserem Auto und den Verbesserungen am Setup erwarten."

Grosjean von Technik gebremst

Nicht nach Wunsch lief es hingegen für Romain Grosjean, der aufgrund von Bremsproblemen insgesamt nur 47 Runden, 29 weniger als Teamkollege Maldonado, drehen konnte. "Der heutige Tag war frustrierend für mich, weil ich einige kleine Probleme hatte, die es sehr schwer gemacht haben einen sauberen Run zu fahren und gute Zeiten hinzulegen. Somit war es auch kompliziert, das Setup des Autos so hinzubekommen wie wir es wollen", beschrieb er die Misere.

Pastor Maldonado fühlt sich im überarbeiteten E22 pudelwohl - Foto: Sutton

Die starke Pace Maldonados im Schwesterauto sorgte jedoch auch bei Grosjean für Zuversicht: "Anhand von Pastors Rundenzeiten können wir sehen, welch gute Pace der Wagen hier hat. Wenn wir unsere Probleme bewältigen können und mein Auto so läuft wie es sollte, dann können wir im Qualifying ein gutes Ergebnis erreichen."

Optimismus, den auch Alan Permane, leitender Ingenieur an der Rennstrecke bei Lotus teilt. "Wir konnten heute viele neue, aerodynamische Teile wie den Unterboden oder den Frontflügel und ein paar Motor-Mapping-Updates testen. Pastor war mit seinem Auto sofort ziemlich zufrieden", bemerkte er zufrieden.


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