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Formel 1 - Auftaktsieger = Weltmeister?

Statistik spricht für Rosberg

Nico Rosberg ist der erste WM-Führende der Saison. Motorsport-Magazin.com verrät, wie viele Auftaktsieger der letzten Jahre auch den Weltmeistertitel gewannen.
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Motorsport-Magazin.com - Nico Rosberg hat den Saisonauftakt in Australien für sich entschieden und führt demnach die Weltmeisterschaft an. Aber wie gut sind die statistischen Chancen, dass der Mercedes-Pilot auch nach dem letzten Saisonlauf am Platz an der Sonne steht? Motorsport-Magazin.com blickt in die jüngere Formel-1-Geschichte und verrät, wie sich die Auftaktsieger seit der Saison 2000 im weiteren Jahresverlauf schlugen.

2000

Der Sieg im Albert Park zu Melbourne ging an Michael Schumacher und sollte für den Deutschen den Startschuss zum ersten Weltmeistertitel in Diensten von Ferrari darstellen. Schumacher gewann in dieser Saison noch acht weitere Grands Prix und löste Mika Häkkinen als Champion ab.

Foto: Sutton

2001

Erneut gewann Michael Schumacher das erste Rennen in Melbourne, wenn auch mit weniger als zwei Sekunden Vorsprung auf David Coulthard. Dermaßen nahe kamen die Gegner dem Deutschen im weiteren Saisonverlauf aber nur mehr äußerst selten und so fixierte er bereits im August in Ungarn seine insgesamt vierte Weltmeisterschaft.

Foto: Sutton

2002

The same procedure as every year... Wieder hatte Michael Schumacher im Albert Park die Nase vorne und wieder stand er am Ende des Jahres als haushoch überlegener Weltmeister fest. Schumacher beendete in dieser Saison jedes Rennen auf dem Podium und grüßte nicht weniger als elf Mal von der obersten Stufe des Treppchens.

Foto: Sutton

2003

Einmal mehr hieß der Weltmeister Michael Schumacher, aber diesmal gewann nicht er, sondern David Coulthard im Albert Park. Es war der 13. und gleichzeitig letzte Sieg des Schotten, der die Saison nur auf dem siebten Gesamtrang abschloss.

Foto: Sutton

2004

Nach einem Jahr Pause stand erneut Michael Schumacher auf der Spitze des australischen Siegerpodests. Es war der erste von 13 Saisonsiegen des Ferrari-Piloten, die ihm den siebten und letzten Weltmeistertitel seiner eindrucksvollen Formel-1-Karriere bescherten.

Foto: Sutton

2005

Ein neues Kapitel in der langen Geschichte der Königsklasse brach an. Renault dominierte die Saison und gewann in Person von Giancarlo Fisichella das erste Rennen im Albert Park. Der Italiener wurde in der Endabrechnung aber nur Fünfter, dafür setzte sich sein Teamkollege Fernando Alonso zum ersten Mal die WM-Krone auf.

Foto: Sutton

2006

Diesmal fand der Saisonauftakt nicht in Melbourne, sondern in Bahrain statt. Fernando Alonso feierte in Sakhir den ersten seiner sieben Saisonsiege verteidigte damit seinen Titel.

Foto: Sutton

2007

Nach einjähriger Pause startete die Formel 1 wieder in Melbourne und sah mit Kimi Räikkönen einen Ferrari-Piloten als strahlenden Sieger. Dass sich der Finne auch in der Weltmeisterschaft durchsetzte, war dem Hickhack zwischen Lewis Hamilton und Fernando Alonso bei McLaren zu verdanken, die letztlich je einen Punkt Rückstand auf den Iceman hatten.

Foto: Sutton

2008

Ein Jahr später schlug endlich die große Stunde des Lewis Hamilton. Der Brite entschied den Saisonauftakt in Australien für sich und hatte auch im Championat die Nase vorne. Erneut um einen Punkt, wobei diesmal Felipe Massa der Leidtragende war, der beim Regenfinale von Sao Paulo denkbar knapp den Kürzeren zog.

Foto: Sutton

2009

Von einer knappen Titelentscheidung konnte diesmal keine Rede sein. Das Jahr stand ganz im Zeichen von Brawn GP, das dank des Doppeldiffusors vor allem vor der Sommerpause nach Belieben dominierte. Jenson Button sicherte sich den Sieg im Albert Park und stemmte auch den WM-Pokal in die Höhe.

Foto: Sutton

2010

Erneut bestritt die Formel 1 den Saisonauftakt in Bahrain. Im Wüstenstaat setzte sich Fernando Alonso durch, doch am Ende des Jahres jubelte Sebastian Vettel über den ersten seiner bis dato vier Weltmeistertitel.

Foto: Sutton

2011

Zurück in Australien begann Sebastian Vettel die neue Saison mit einem Sieg und sollte die Spitzenposition in der Gesamtwertung in weiterer Folge auch nicht mehr abgeben. Der Heppenheimer deklassierte die Konkurrenz und nahm Vize-Champion Jenson Button 122 Punkte ab.

Foto: Sutton

2012

Abermals hieß der Weltmeister Sebastian Vettel, doch im Albert Park musste sich der Red-Bull-Pilot mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Der Sieg ging an Jenson Button, der im weiteren Saisonverlauf allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielte und letztlich Gesamtfünfter wurde.

Foto: Sutton

2013

Auch im letzten Jahr hatte nicht der spätere Weltmeister Sebastian Vettel die Nase vorne. Kimi Räikkönen feierte mit Lotus den bislang letzten Sieg seiner Karriere. Weil der Finne die letzten beiden Saisonrennen gesundheitsbedingt auslassen musste, kam er nicht über den fünften Platz im Endklassement hinaus.

Foto: Sutton

Fazit

Rein statistisch stehen Nico Rosbergs Chancen nicht schlecht. Seit dem Jahr 2000 gewannen neun der Auftaktsieger den Weltmeistertitel, aber einige Male zeigte sich auch, dass ein guter Saisonstart keine Garantie für ein starkes Abschneiden bei den weiteren Rennen ist.


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