Formel 1 - Texas-Motor-Speedway-Chef nennt Ecclestone dämlich

Ärger über Terminkollision

Eddie Gossage, Präsident des Texas Motor Speedway, reagierte auf die Terminkollision mit dem US GP verärgert. Der Konter von Bernie Ecclestone folgte prompt.

Motorsport-Magazin.com - Am ersten Novemberwochenende 2014 findet zum dritten Mal der Große Preis der USA am Circuit of the Americas in Austin statt. Unglücklicherweise geht am selben Wochenende unweit entfernt ein Lauf zum NASCAR-Sprint-Cup auf dem Texas Motor Speedway über die Bühne. Eine nicht ideale Einteilung, die Eddie Gossage, den Präsidenten des Texas Motor Speedway, massiv verärgert. "Ich halte das für absolut dämlich. Allerdings kann ich nicht behaupten, dass ich überrascht war, denn Bernie Ecclestone hat schon viele unkluge Dinge gemacht", findet er keine netten Worte für den F1-Zampano.

Seine Argumentation scheint dabei durchaus schlüssig: "Es ist einfach nicht schlau. Ein Jahr hat 52 Wochen und die Formel 1 muss ausgerechnet an diesem Wochenende in Austin fahren? Das kann doch nicht sein Ernst sein." Der Konter von Ecclestone folgte auf dem Fuße. "Wir sehen uns mit Problemen konfrontiert, die die NASCAR nicht hat - und zwar müssen wir sechs Jumbojets voller Equipment rund um die Welt schicken und das auf die sinnvollste und effizienteste Weise", erklärte Ecclestone. Zudem würde die Formel 1 sowieso nicht die NASCAR-Fanmasse ansprechen, womit die gleichzeitigen Veranstaltungen auch kein Problem darstellen würden.


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