Formel 1 - Schumacher: Verhängnisvolle Helmkamera?

Untersuchungen dauern an

Die französischen Ermittler haben sich Michael Schumachers Helmkamera vorgenommen. Sie könnte den Kopfschutz des Rekordweltmeisters geschwächt haben.
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Motorsport-Magazin.com - Michael Schumacher befindet sich nach seinem schweren Skiunfall in Frankreich seit mittlerweile sieben Wochen im Koma. Während es zum Gesundheitszustand des Kerpeners keine konkreten Informationen gibt - zuletzt war in den Medien über eine Lungenentzündung spekuliert worden -, laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. In den Fokus der Ermittler ist nun die Kamera geraten, die sich auf Schumachers Helm befunden hatte.

Wie die britische Zeitung Mirror unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtet, könnte die Kamera, die die verhängnisvolle Fahrt Schumachers am 29. Dezember auch aufgezeichnet hat, dafür ausschlaggebend gewesen sein, dass der Kopfschutz gebrochen ist. Experten der französischen Ski-Akademie ENSA führen momentan Tests durch, ob die Kamera Schumachers Aufprall auf den Felsen noch verschlimmert hat.

"Der Helm war komplett gebrochen, in zumindest zwei Teile. Die ENSA hat einen Teil des Helms erhalten, um das Material zu prüfen und es war alles OK. Aber warum ist er beim Aufprall zerborsten?", zitiert der Mirror einen den Untersuchungen nahestehenden Informanten. "Hier kommt die Helmkamera infrage. Das Labor überprüft, ob sie die Struktur geschwächt hat."

Keine Schuld an Schumachers Unfall soll hingegen die Ski-Ausrüstung des Rekordweltmeisters gehabt haben. "Das Equipment scheint in gutem Zustand gewesen zu sein", so die anonyme Quelle. "Die Ski waren fast neu, die Bindung nicht fehlerhaft und die Skischuhe in Ordnung."


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