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Formel 1 - Juncadella: Zu gut für Paydriver

So schnell wie Maldonado

Daniel Juncadella durfte bereits Formel-1-Luft schnuppern. Ein Einstig in die Königsklasse kommt für den Spanier aber nicht in Frage, die Umstände passen nicht.
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Motorsport-Magazin.com - Daniel Juncadella kämpft derzeit mit in der DTM Mercedes darum, den Abwärtstrend zu stoppen. Doch dem Spanier werden immer wieder größere Aufgaben als die DTM angedichtet. Im Sommer durfte er bei den Young Driver Tests in Silverstone Kilometer in einem Williams-Formel-1-Boliden zurücklegen, ein Jahr zuvor durfte er sogar einige Runden in einem Formel-1-Ferrari drehen. Vor allem seit seinem Williams-Test, bei dem er sich sehr beachtlich schlug, kursieren immer wieder Gerüchte über den Youngster.

"Da gab es viele Spekulationen. Der Test war gut, ich bin die gleiche Zeit wie Maldonado gefahren", blickt Juncadella im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com zurück. "Aber die Formel 1 ist anders geworden. Die Teams wollen viel Geld und Sponsoren. Das macht für mich keinen Sinn." Der Mercedes-Pilot verleiht seiner Aussage noch mehr Nachdruck: "Ich war Europameister in der Formel 3, meine Hoffnungen liegen darin, Meisterschaften zu gewinnen. Ich will immer in einem Team sein, in dem man mein Talent und nicht meine Sponsoren schätzt."

Der 22-Jährige visiert deshalb für die kommende Saison kein Stammcockpit in der Königsklasse an. "Es wäre gut, wenn ich noch eine Saison als Testfahrer bestreiten kann. Das wäre super, denn da kann man viel lernen", so der Formel-1-Romantiker.


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