Formel 1 - Webber-Wechsel gut für den Sportwagenbereich

Schneller und aggressiver Fahrer

Le-Mans-Sieger Allan McNish fallen keine Minuspunkte zum Wechsel von Mark Webber auf die Langstrecke ein. Im Gegenteil: Er ist gut für den Sport.
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Motorsport-Magazin.com - Allan McNish, der unlängst bei den 24 Stunden von Le Mans seinen dritten Titel feierte, hatte Mark Webber bereits vor der offiziellen Bekanntgabe seines Wechsels in den Sportwagenbereich mit offenen Armen willkommen geheißen. Nachdem nun bekannt ist, dass der Australier für Porsche in der LMP1 angreifen wird, ist McNish überzeugt, dass das dem Sport guttun wird und dass der Zeitpunkt für den Absprung absolut richtig war. "Ich kenne Mark seit Mitte der 90er Jahre und habe letztes Jahr bei ein paar Rennen mit ihm gesprochen. Sein Interesse für den aktuellen Stand des Sportwagenbereichs wurde etwas größer. Das ließ erkennen, dass er begann, sich das Ganze anzuschauen", erläuterte er gegenüber The Sun.

"Es ist die richtige Zeit für ihn. Er ist in einer Position, wo er sich einen Namen gemacht hat, einen Vertrag abgeschlossen hat und es dieses Jahr vielleicht nicht wahrscheinlich ist, dass er um die Weltmeisterschaft kämpft. Wenn der Teamkollege immer stärker wird und es dadurch immer härter ist, dann ist es die richtige Zeit, den Absprung zu machen", führte McNish aus. In Bezug auf die Reifen und die Technologie sei es keine große Umstellung für den Red-Bull-Piloten. "Er wird ein schneller und aggressiver Fahrer sein", prophezeite er und betonte: "Es ist für den Sport eine gute Sache." Er könne keine Minuspunkte erkennen.


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