Formel 1 - Rush: Kein Unterschied zwischen Film und Realität

Stoff für eine ganze Serie

Regisseur Ron Howard sprach über sein aktuelles Filmprojekt, das den Titelkampf zwischen Niki Lauda und James Hunt aus dem Jahr 1976 behandelt.
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Motorsport-Magazin.com - Den September 2013 haben sich Formel-1-Fans bereits rot im Kalender angestrichen, denn dann kommt endlich "Rush", der heiß erwartete Film von Regisseur Ron Howard, in die Kinos. Der Streifen behandelt den Titelkampf von 1976 zwischen Niki Lauda und James Hunt und ist bereits zu 95 Prozent fertiggestellt, wie Howard verriet. Zudem gab es bereits erste Testvorführungen mit positivem Feedback.

"Die Charaktere haben mich wirklich in ihren Bann gezogen und als Regisseur denke ich, dass es nun die Technologie gibt, um dieses Ereignis sehr authentisch darzustellen", sagte Howard. "Die Leute erkennen nicht den Unterschied zwischen Archivaufnahmen und dem, was wir produziert haben." Der Filmemacher betonte, dass das Duell zwischen Lauda und Hunt so facettenreich gewesen sei, dass er sogar eine Fernsehserie mit fünf Staffeln daraus hätte machen können.

Viel Material, wenig Zeit

"Wir haben es auf zwei Stunden gekürzt und festgestellt, dass Leute, die nichts über den Sport wissen, den Film sehr unterhaltsam und aufregend finden und ihn für sehr authentisch halten", freute sich Howard, der jedoch betonte, dass sich der Streifen nicht um den Sport an sich, sondern um die involvierten Charaktere und ihre Erfahrungen drehen würde.

"Ich weiß, dass ich einige sehr kommerzielle Filme hatte, aber ich bin kein Marketing-Mensch und denke nicht auf diese Art und Weise", hielt Howard fest, der unter anderem auch "The Davinci Code" und "A Beautiful Mind" produzierte. "Ich dachte nicht, dass Apollo 13 ein besonders großer kommerzieller Erfolg werden würde, aber der Film schaffte es in die Top-Ten des Jahres", erzählte er. Howards Intention sei es, dem Publikum ein besonderes Erlebnis zu bescheren, sodass die Leute aus dem Film etwas mitnehmen können.


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