Das erste Qualifying der Saison in Melbourne verlief für Toro Rosso zufriedenstellend. Während Daniel Ricciardo bei seinem Heim-GP bis in die Top-Ten nach vorne fahren konnte, sicherte sich Teamkollege Jean-Eric Vergne bei seinem Debüt die elfte Position. Chefingenieur Laurent Mekies war über das Ergebnis glücklich, wollte sich jedoch nicht zu früh freuen.
"Bevor wir nach Melbourne kamen, hatten wir noch keine klare Vorstellung davon, wie unser Speed im Vergleich zu den anderen Teams aussieht", erzählte Daniel Ricciardo. Umso glücklicher war der Australier, sich am Ende des Qualifyings auf Rang zehn wiederzufinden. Nur einen Platz hinter ihm platzierte sich Teamkollege Jean-Eric Vergne. Der Franzose verpasste den Einzug ins dritte Qualifying nur um eine Position.
Das Ziel: Punkte
"Ich bin in Q1 eine sehr gute Runde gefahren, in Q2 ein bisschen schlechter", suchte der Rookie Gründe für seinen vorzeitigen Feierabend. "Ich habe in dieser Phase noch eine Menge zu lernen, aber die Hauptsache ist, dass alles gut verlaufen ist." Mit seinem ersten Formel 1-Qualifying war der Franzose dennoch glücklich.
Nun blickt er frohen Mutes auf den morgigen Rennsonntag. "Ich freue mich darauf", grinste Vergne. Der 21-Jährige ist der Überzeugung, dass der STR7 im Rennen noch einen Schritt nach vorne machen kann. "Mein Ziel für morgen? Einige Punkte sammeln."
Chefingenieur Laurent Mekies freute sich über das positive Resultat für Toro Rosso, wollte allerdings noch nicht voreilig in Freude verfallen. "Das Ergebnis des Qualifyings ist positiv, vor allem wenn man bedenkt, dass das Mittelfeld sehr eng beisammen liegt", sagte Mekies. "Morgen kann jedoch alles passieren, zumal wir in der Mitte des Feldes liegen."

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