Nico Rosberg Fahrer-Portrait, Chronik, Statistik - Formel 1 bei Motorsport-Magazin.com

Der Formel 1-Rennfahrer Nico Rosberg in der Formel 1-Datenbank. Hier finden Sie ein ausführliches Fahrer-Portrait mit Lebenslauf, Karriereverlauf und Chronik.
Interessante Zahlen, Fakten und Informationen liefert die Statistik zu Nico Rosberg mit einer Übersicht aller Teilnahmen, Siege, Pole-Positions, Schnellsten Runden im Rennen, Ausfällen und Punkten. Nico Rosberg und Formel 1 bei Motorsport-Magazin.com bedeuten Motorsport für echte Fans!

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Nico RosbergTeam: Mercedes AMG
Nico Rosberg
DE
Geschlecht:   männlich
Geburtstag:   27.06.1985
Alter:   29 Jahre
Geburtsort:   Wiesbaden (D)
Nationalität:   Deutschland
Wohnort:   Monte Carlo (MC)
Größe:   178 cm
Gewicht:   67 kg
Familienstand:   ledig, Freundin Vivian Sibold
Kinder:   keine
Hobbies:   Fußball, Backgammon, Klettern, Tennis
Lieblingsessen:   Pasta Aglio Olio
Lieblingsmusik:   Rock (3 doors down, Mike Oldfield)
Internet:   www.nicorosberg.com

Portrait:

Mit gerade einmal sechs Jahren saß Nico Rosberg zum ersten Mal in einem Kart. Es dauerte jedoch weitere vier Jahre, bis er offiziell in diversen Kart-Meisterschaften startete. Dort feierte Rosberg zahlreiche Siege. Mit 15 Jahren wurde er Vize-Europameister in der Formel A und startete 2001 in der Weltmeisterschaft der Formel Super A. Ab 2002 fuhr er im Team seines Vaters - dem Formel-1-Weltmeister von 1982 Keke Rosberg - in der deutschen Formel BMW und sicherte sich auf Anhieb den Meister-Titel. Während der Saison trat dabei der Musiksender VIVA als sein Sponsor auf und begleitete ihn dokumentarisch. Im selben Jahr durfte er mit gerade einmal 17 Jahren als jüngster Fahrer überhaupt einen Formel-1-Boliden des Williams-Teams testen.

Darauf wechselte Rosberg 2003 in die Formel-3-Euroserie und belegte mit einem Rennsieg den achten Platz in der Gesamtwertung. 2004 blieb Rosberg in der Formel-3-Euroserie und ging erstmals als Deutscher an den Start. Seine vorherigen Rennen hatte er unter finnischer Flagge bestritten. Mit drei Siegen sicherte er sich den vierten Gesamtrang. 2005 wechselte er in die GP2-Serie zum französischen Rennstall ART Grand Prix. und gewann mit fünf Rennsiegen prompt den Meistertitel. Williams hatte genug gesehen und ernannte Rosberg 2006 zum Formel-1-Stammfahrer. Direkt in seinem ersten Rennen fuhr er die schnellste Rennrunde und sicherte sich sensationell seine ersten beiden WM-Zähler. Auch aufgrund von neun Ausfällen in dieser Saison musste sich Rosberg allerdings mit nur einer weiteren Punkteankunft für zwei Zähler zufriedengeben.

Auch die Saison 2007 startete für Rosberg weitestgehend enttäuschend. Allerdings erlebte er in der zweiten Jahreshälfte einen deutlichen Aufschwung. Mit fünf Punkteankünften nach der Sommerpause schraubte er sein Konto auf 20 Zähler, was ihm Endrang neun in der WM einbrachte. Wie bereits im ersten Jahr bei Williams frustrierten ihn jedoch zu oft technische Defekte. Das Jahr 2008 bedeutete für den aufstrebenden Rennfahrer trotz seiner ersten beiden Podestplätze jedoch einen kleinen Rückschritt. Mit Rang drei begann Rosberg die Saison in Australien vielversprechend, erweiterte sein Punktekonto in den folgenden 13 Rennen jedoch lediglich um magere drei Zähler. Platz zwei in Malaysia heilte zwar einige Wunden, dennoch endete die Saison mit lediglich 17 Punkten und WM-Rang dreizehn insgesamt enttäuschend.

In seinem letzten Jahr für den englischen Traditionsrennstall gelang ihm 2009 zwar kein Podestplatz, mit elf Rennen in den Punkten erzielte er jedoch seine bis dato beste Ausbeute von 34,5 Punkten, die ihm zu WM-Platz sieben verhalf. 2010 wechselte Rosberg zu Mercedes GP und setzte seinen Aufschwung fort. Mit drei Podien und 15 Punkteankünften sicherte er sich erneut WM-Rang sieben, schlug zudem den zurückgekehrten Rekordweltmeister Michael Schumacher im internen Duell deutlich. Dieses Kunststück gelang Rosberg auch 2011, allerdings ließen die Resultate im kaum konkurrenzfähigen Mercedes deutlich nach. Zwar platzierte er sich regelmäßig in den mittleren und niedrigen Punkterängen, allerdings verhinderte der große Reifenverschleiß der Mercedes-Boliden trotz stets guter Qualifikations-Leistungen einen ernsthaften Angriff auf die Spitze.

Nach einem schwierigen Start 2012 drehte Rosberg mächtig auf und sicherte sich in China den ersten Sieg seiner Formel-1-Karriere. Drei Rennen später legte er Platz zwei in Monaco nach und befand sich bis zur Sommerpause in der erweiterten Spitzengruppe. Allerdings zeigte die Formkurve bei Mercedes nach dem Sommer steil nach unten, weswegen Rosberg nur noch selten glänzte und auf Endrang neun zurückfiel - allerdings erneut deutlich vor Schumacher. Mit der Ankunft von Lewis Hamilton 2013 musste Rosberg seinen inoffiziellen Status der Nummer eins im Team ablegen und sah sich im internen Duell einem der stärksten Fahrer der Welt gegenüber. Nach einem äußerst durchwachsenen Saisonstart mit einem vierten Rang und zwei Ausfällen in den ersten fünf Rennen platzte bei Rosberg jedoch der Knoten. In Monaco und Silverstone gewann er zwei der nächsten drei Grand Prix und schob sich so zumindest kurzzeitig in den erweiterten Favoritenkreis um die WM.

Zwar stagnierte das Leistungsniveau Mercedes' im Anschluss etwas, mit neun Punkteankünften und zwei weiteren Podien in der zweiten Saisonhälfte sicherte sich Rosberg jedoch Endrang sechs - sein bis dato bestes Resultat. Auch 2014 geht er mit Hamilton als Teamkollege an den Start, der das interne Duell als WM-Vierter für sich entschieden hatte.

Formel 1-Chronik
Jahr Hersteller Motor WM PKT GP S P SR
2014 Mercedes AMG Mercedes 2. 274.00 16 4 8 5
2013 Mercedes AMG Mercedes 6. 171.00 19 2 3 0
2012 Mercedes AMG Mercedes 9. 93.00 20 1 1 2
2011 Mercedes AMG Mercedes 7. 89.00 19 0 0 0
2010 Mercedes AMG Mercedes 7. 142.00 19 0 0 0
2009 Williams Toyota 7. 34.50 17 0 0 1
2008 Williams Toyota 13. 17.00 18 0 0 0
2007 Williams Toyota 9. 20.00 17 0 0 0
2006 Williams Cosworth 17. 4.00 18 0 0 1
WM = WM-Position, PKT = Punkte, GP = Grand Prix, S = Siege, P = Pole Positions, SR = Schnellste Rennrunden
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