DTM - Norisring: Gibt es ein Regenchaos?

Blick zum Himmel gerichtet

Im Moment beträgt das Regenrisiko für das Rennen 90 Prozent. Motorsport-Magazin.com weiß, wer sich auf jeden Fall nasse Bedingungen wünscht.
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Motorsport-Magazin.com - Nass oder trocken - das ist die große Frage, auf die am Samstagabend keiner der drei Hersteller eine exakte Antwort wusste. "Noch gehen wir von Regen im Rennen aus, aber wir haben ja schon oft Prognosen gehört, die dann nicht eingetreten sind", erklärte Wolfgang Schattling. Laut Wettervorhersagen beträgt das Regenrisiko für das Rennen am Sonntag weit über 90 Prozent. Für die Audi-Mannschaft besteht zwar kein Zweifel, dass es bis Sonntag zu regnen anfängt, trotzdem gibt es noch Fragezeichen.

Noch gehen wir von Regen im Rennen aus
Wolfgang Schattling

"Wann es regnet und ob es wieder aufhört und ob dann die Strecke auftrocknet oder nicht. All diese Fragen sind noch offen", sagte Dieter Gass. Bei Mercedes hätte man trotz Pole Position kein Problem damit, wenn es ein Regenrennen gibt. "Es ist ja für alle gleich. Das einzige, was der Regen bringen kann, ist irgendwelche Zwischenfälle oder ein Tohuwabahu in den ersten Runden. Halbtrocken wäre aber genauso chaotisch", betonte Schattling. Marco Wittmann, der am Sonntag von Startplatz sieben ins Rennen geht, würde sich über ein bisschen Regenunterstützung freuen.

Ist am Sonntag spezieller Regenschutz wie 2011 gefragt? - Foto: DTM

"Ich hoffe auf Regen, weil wir dann den Topspeed-Rückstand kompensieren können und wir daher mehr Chancen haben nach vorne zu kommen", verriet der BMW-Pilot. im gleichen Boot sitzt Timo Glock, der sich in einem möglichen Regenrennen einen Sprung nach vorne erhofft. "Da wir von P13 starten, könnte uns Regen entgegenkommen. Allerdings gibt es für uns kein nach vorne kommen, wenn wir im Nassen ebenfalls mit Untersteuern zu kämpfen haben wie im Trockenen", erklärte der Deutsche. Sein Landsmann Timo Scheider hofft im Fall der (Regen-)Fälle, dass das Glück auf seiner Seite ist.

Ich hoffe auf ein großes Chaos und dass es diesmal für mich und nicht gegen mich läuft
Timo Scheider

"Ich hoffe auf ein großes Chaos und dass es diesmal für mich und nicht gegen mich läuft", gestand Scheider, der als 21. ins Rennen geht. Bruno Spengler kennt allerdings die Tücken, die Regen mit sich bringen würde. "Wenn du von weit hinten startest, hast du eine sehr schlechte Sicht. Da siehst du bei viel Regen gar nichts", stellte Spengler fest. Andererseits würde es auf dem Norisring "Mega-Spaß machen", im Regen zu fahren. "Zudem habe ich hier 2011 im Regen gewonnen. Deswegen hoffe ich auf ein gemischtes Rennen", sagte der BMW-Fahrer.


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