DTM - BMW: Fahrerzuteilung erst 2014

Regelauswüchse eingefangen

Jens Marquardt wirft einen Blick voraus: Was bei der Entwicklung BMW M4 DTM beachtet werden musste und welcher Fahrer wo fährt.

Motorsport-Magazin.com - In der DTM-Saison 2014 wird es für BMW darum gehen, die verlorenen Titel wieder zurück nach München zu holen. Zu diesem Zweck kommt mit dem neuen M4 DTM ein völlig neues Auto zum Einsatz und der Fahrerkader wurde leicht modifiziert. Beim neuen M4 wurde konsequent weiterentwickelt, wie Sportchef Jens Marquardt beim offiziellen Saisonabschluss verkündete: "Von 2012 auf 2013 war die Entwicklung eingefroren, jetzt war das Fenster wieder offen. Wir haben evolutionär in vielen Bereichen weiterentwickelt, etwa beim Fahrwerks. Und mit der M4-Karosserie wird das Fahrzeug etwas anders aussehen."

Allerdings mussten die Ingenieure dabei mit einigen Einengungen beim Reglement fertig werden, erklärte Marquardt weiter: "Es wurden einige Dinge beim Reglement gerade gezogen, bei denen es ein paar Auswüchse gegeben hat. Diskussionen um Sachen wie die Radhäuser und Skidpads wird es nicht mehr geben." Mit den Einengungen sei er aber durchaus zufrieden: "Einige Sachen, die dem DMSB zu weit gegangen sind, wurden jetzt wieder eingestampft." Daher rechnet er auch damit, dass die Fahrzeuge über etwa dasselbe Abtriebsniveau wie die älteren Modelle verfügen werden.

Einige Sachen, die dem DMSB zu weit gegangen sind, wurden jetzt wieder eingestampft.
Jens Marquardt

Auf der Fahrerseite hat BMW zwei Neuzugänge verkündet. Die offene Frage ist, wer in welchem Team fahren wird, doch mit dieser Entscheidung will sich der 46-Jährige Zeit lassen: "Wir sind in erster Linie froh, dass wir einen starken Fahrerkader für alle unsere Programme haben. Das war der Punkt, an dem ich mir gesagt habe: Das ist schon einmal sehr schön. Was die Teamzuteilung angeht, da haben wir die nächsten Wochen zu. Wir werden aber schauen, dass wir die Strukturen zum Testen richtig hinbekommen." Man werde sich aber erst 2014 mit dieser Frage beschäftigen.

Mit Antonio Felix da Costa steht ein neuer Fahrer mit Red-Bull-Rückendeckung bereit. Wird es also in der kommenden Saison einen Red-Bull-BMW geben? "Ehrlich gesagt habe ich mir da noch gar keine Gedanken drüber gemacht", lachte Marquardt. Was ihn zu der Fahrerwahl bewegt hat und was die Neuzugänge da Costa und Martin sagten, erfahren Sie in Kürze auf Motorsport-Magazin.com.


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