Bikes - WSS - Stimmen vom Podium

Der kleine Unterschied- van der Mark siegt in Sepang

Michael van der Mark musste für seinen dritten Saisonsieg kämpfen und flitzte 0,018 Sekunden vor Jules Cluzel über die Ziellinie in Sepang.
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Motorsport-Magazin.com - Michael van der Mark war mit seinem Wochenende in Sepang rundum zufrieden: "Das war großartig, obwohl ich zum ersten Mal hier bin. Ich liebe die Strecke und das Land." Der Niederländer zeigte sich schon ab dem ersten Training ziemlich schnell und legte im dritten Freien Training eine gute Rennpace vor. Nach einem guten Qualifying kam van der Mark nicht perfekt in die erste Kurve. "Kenan war dann etwas langsamer und ich konnte vorbeifahren", schilderte der Pata-Honda-Pilot. Wegen der abbauenden Reifen misslang van der Marks Flucht nach vorn, worauf er sich mit Jules Cluzel duellieren musste. Letztlich besiegte er den Franzosen um 0,018 Sekunden. "Ich freue mich wirklich. Vielen Dank an mein Team, denn wir hatten wirklich keine Erfahrung hier und haben es trotzdem so gut hinbekommen."

Der Start: Sofuoglu (54) geht in Führung, fällt aber später zurück - Foto: Pata Honda

Der geschlagene Cluzel zeigte sich enttäuscht von den Hinterradrutschern, mit denen er zu kämpfen hatte. "Trotzdem kam ich am Ende zurück und überlegte, wo ich ihn überholen kann", erzählte der Franzose. "ich wusste, dass ich ziemlich gut auf der Bremse war, vielleicht besser als er." Der Schlachtplan von Cluzel misslang und so musste sich der MV-Agusta-Fahrer mit Platz zwei zufriedengeben. "Mein Dank gilt dem Team, denn wir waren so stark und die ganze Zeit über schnell." Als nächstes peilt die Truppe einen Sieg an. "Zu Beginn der Saison hatten wir einige Probleme. Jetzt warten wir einfach darauf, dass die anderen Fehler machen, denn wir sind stark genug."

Es ist gut, wieder zurück zu sein
Kenan Sofuoglu

Auf Platz drei lief Kawasaki-Pilot Kenan Sofuoglu ein, der die Führung durch einen Verbremser verlor. "Wenn ich mir das ganze Wochenende so anschaue, hatten wir den Speed nicht." Der Plan des Türken sah vor, die Führung zu übernehmen und die Pace langsam zu halten. "Aber die Gegner waren schneller als ich. Die letzten zwei Runden gegen Robby [Roberto Rolfo] waren sehr gut, ich habe sehr hart gepusht um aufs Podium zu kommen. Ich konnte zwar nicht gewinnen, aber ich war heute nicht so schlecht. Es ist gut, wieder zurück zu sein."


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