ADAC GT Masters - Team Schubert holt wertvolle Punkte

Gesamtwertung weiter spannend

Max Sandritter hat sich auf dem Nürburgring gemeinsam mit Jens Klingmann Platz fünf am Sonntag erkämpft. Dazu holte er die schnellste Runde des Rennens.

Motorsport-Magazin.com - Max Sandritter und das "PIXUM Team Schubert" powered by Jochen Schweizer mussten am drittletzten Rennwochenende der Saison des ADAC GT Masters einige Hürden überwinden. Am Sonntag konnte der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 einen starken fünften Platz erreichen und das Team damit die Führung in der Teamwertung behaupten.

Die guten Ergebnisse vom Slovakiaring wollte das Team in der Eifel bestätigen - Foto: ADAC GT Masters

Beide Fahrzeuge des Teams hatten aufgrund der jüngsten Erfolge auf dem Slovakia Ring eine neue Einstufung in der Balance of Performance bekommen. Mit 15 Kilogramm Zusatzlast an Bord bedeutete dies ein enormes Handicap im Vergleich zur Konkurrenz.

Heftiger Crash im Training

Das machte sich vom ersten Training an deutlich bemerkbar. Der BMW Z4 GT3 konnte die Zeiten der schnellsten Teams nicht mitgehen. Im zweiten freien Training verlor Sandritter dann die Kontrolle über das Fahrzeug und schlug in die Streckenbegrenzung ein. "Das war ein ziemlich heftiger Aufprall und das Fahrzeug war stark beschädigt", sagte Sandritter. "Vielen Dank an das Team, das alles gegeben hat, um das Auto bis zum Qualifying wieder perfekt hinzubekommen."

Sandritter und Klingmann konnten viele Positionen im Rennen gut machen - Foto: ADAC GT Masters

Der Dank für die Leistung des Teams folgte in beiden Rennen. Schon im ersten Lauf am Samstag zeigten Sandritter und Klingmann von Startplatz 24 eine hervorragende Aufholjagd. Auf Platz Zwölfte einfahrend wurden sie aber letztlich nicht mit Punkten belohnt. Am Sonntag war die Ausgangslage mit Startplatz sechs deutlich besser und Sandritter konnte bei wechselhaftem Wetter und feuchter Piste auf den letzten Runden die Angriffe der Konkurrenz abwehren und als Fünfter über die Ziellinie fahren. "Das Rennen war unter diesen Bedingungen und gegen die eigentlich überlegene Konkurrenz sehr anstrengend", sagte Sandritter. "Unter diesen Umständen bin ich mit dem fünften Rang sehr zufrieden. Zwar war an diesem Wochenende nicht mehr drin, aber die schnellste Rennrunde, die ich im Sonntagsrennen erzielen konnte, hat gezeigt, dass ich noch mehr aus dem Auto rausholen kann."

Die Punkteausbeute aus der Eifel war sehr wichtig für das Team - Foto: Patrick Funk

Dank der zehn Punkte vom Sonntag für Sandritter und Klingmann bleibt das "PIXUM Team Schubert" powered by Jochen Schweizer in der Teamwertung auf Position eins. Die nächste Station des ADAC GT Masters ist der Sachsenring. "Der sollte unserem Fahrzeug wieder besser liegen", sagte Sandritter. "Aber wir sollten nicht davon ausgehen, dass wir dort locker aufs Podium fahren können. Wir haben dort letztes Jahr zwar gewonnen, aber die Konkurrenz hat sich sicher auch verbessert. Wir müssen wieder alles geben – und das werden wir ganz sicher tun."


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