"Der Start war sicher nicht schlecht", sagt Philipp Eng mit einem Grinsen. Im ersten Saisonlauf der Formel BMW setzte sich der Österreicher auf Anhieb von Position 2 an die Spitze und gab die Führung danach nicht wieder ab. Das war also tatsächlich "nicht schlecht".
Dennoch gibt Philipp im Gespräch mit motorsport-magazin.com zu, dass er eine kleine Hilfe hatte. "Ich habe von den Problemen in der ersten Kurve profitiert", gesteht er. "Danach konnte ich das Rennen kontrollieren, mich auf meine Linie und meinen Rhythmus konzentrieren und den Sieg heimfahren." Dabei versuchte er nicht zu oft, in die Rückspiegel zu schauen. Am Ende wagte er es aber doch: "In den letzten zwei Runden habe ich etwas Tempo raus genommen, weil ich gesehen habe, dass sich Marco und Niall etwas bekriegen."
Dann war sein erster Sieg in der Formel BMW perfekt. "Das ist schon etwas ungewohnt", sagt Philipp. "Ich habe im Kart schon ein paar Rennen und Meisterschaften gewonnen, aber ich habe noch nie meine eigene Hymne gehört. Das war das erste Mal, dass ich die österreichische Hymne auf dem Podest gehört habe. Das war schon sehr emotional." Die nächste Gelegenheit dazu erhält Philipp schon am Sonntag. "Von Position 3 wird es ein bisschen schwieriger, weil Marco und Jens im Zeittraining ziemlich gut waren", prognostiziert er. "Aber ich werde es wieder probieren."

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