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Beitrag Samstag, 09. Mai 2020

Beiträge: 1194
Sicherlich, grundsätzlich ist da schon was dran. Aber im Falle einer Tragödie kann man immer schlecht damit argumentieren, dass man nur nicht ins Geschehen eingreifen wollte.
Zum Beispiel ist es ziemlich egal wo ein Auto nach einem Unfall zum Stehen kommt. Wenn ein Auto dort 1 Mal landen kann, kann es auch ein zweites Mal passieren.
Ich kann mich z.B. an ein Rennen in Ungarn einnern (2013), wo man gegen Rennende ein Fahrzeug nicht mehr bergen wollte, und man stattdessen gelbe Flaggen nutze.
Dadurch wurde das Rennende auch langweiliger weil es genau eine der beiden Überholmöglichkeiten aus dem Spiel nahm.

Kiesbetten würden Fehler härter bestrafen, haben aber auch ihre Sicherheitsnachteile, aber auch ihre Vorteile. Das ist sicher eine Stelle an der man diskutieren kann und sollte. Soweit ich weiß wird das auch immer wieder mal getan.

Was aber sicher keine gute Herangehensweise ist, auf Strecken zu gehen die einen anderen Zweck haben. Paul Ricard ist unter Fans ja nicht gerade beliebt weil es eben, blöd gesagt, ein Parkplatz ist. Da es aber über Jahre eine Teststrecke war und für diesen Zweck auch ausgerichtet wurde, kann man sich eigentlich kaum darüber beschweren. Die Wahl war einfach schlecht.

Beitrag Samstag, 09. Mai 2020

Beiträge: 41875
0ph hat geschrieben:
Virtuelles Safety Car ist ja schon mal ein Anfang - ja ich weiß, manchmal muss man Zeit und Platz auf der Strecke haben um aufzuräumen und dafür muss das Feld zusammenführen.
Aber vieles währe anders, wenn die Fahrer dann eben nicht nur mit 80% an der Gefahrenstelle vorbeiführen, sondern mit 10%.


Das virtuelle Safety-Car finde ich völlig falsch. Auch durch das VSC gibt es Nachteile. Wenn zum Beispiel ein Fahrer schon an der Box war, deswegen die Führung verloren hat und dann ein VSC kommt, dann kann der neue Führende Reifen wechseln, ohne viel Zeit zu verlieren. Das hatten wir ja schon mal, dass das z.T. rennentscheidend war. Also fair ist VSC auch nicht. Dann lieber auch das Feld zusammenführen und wenigstens wieder für mehr Spannung sorgen.

Beitrag Samstag, 09. Mai 2020

Beiträge: 41875
bredy hat geschrieben:
Kiesbetten würden Fehler härter bestrafen, haben aber auch ihre Sicherheitsnachteile, aber auch ihre Vorteile. Das ist sicher eine Stelle an der man diskutieren kann und sollte. Soweit ich weiß wird das auch immer wieder mal getan.


Alex Wurz hat mir mal erzählt, dass die Fahrer für Kiesbetten sind. Die Streckenbetreiber sind aber dagegen. Sie vermieten die Strecken z.T. ja auch für Privatfahrten und wenn da ständig wer im Kies stecken bleibt, ist das halt nicht so gut.

Ich finde aber, auf sowas sollte man keine Rücksicht nehmen.

Beitrag Sonntag, 10. Mai 2020
0ph 0ph

Beiträge: 1341
MichaelZ hat geschrieben:
0ph hat geschrieben:
Virtuelles Safety Car ist ja schon mal ein Anfang - ja ich weiß, manchmal muss man Zeit und Platz auf der Strecke haben um aufzuräumen und dafür muss das Feld zusammenführen.
Aber vieles währe anders, wenn die Fahrer dann eben nicht nur mit 80% an der Gefahrenstelle vorbeiführen, sondern mit 10%.


Das virtuelle Safety-Car finde ich völlig falsch. Auch durch das VSC gibt es Nachteile. Wenn zum Beispiel ein Fahrer schon an der Box war, deswegen die Führung verloren hat und dann ein VSC kommt, dann kann der neue Führende Reifen wechseln, ohne viel Zeit zu verlieren. Das hatten wir ja schon mal, dass das z.T. rennentscheidend war. Also fair ist VSC auch nicht. Dann lieber auch das Feld zusammenführen und wenigstens wieder für mehr Spannung sorgen.


Wohl wahr. Aber ähnliches kann auch mit dem normalen Safety Car passieren. 100% sicher sind solche Eingriffe eben nie. Von daher meine ich ja, freies Racing, eben nur nicht am Unfallpunkt. Aber selbst da kann es ja passieren, dass einer 1x häufiger als der andere eingebremst wird.

MichaelZ hat geschrieben:
bredy hat geschrieben:
Kiesbetten würden Fehler härter bestrafen, haben aber auch ihre Sicherheitsnachteile, aber auch ihre Vorteile. Das ist sicher eine Stelle an der man diskutieren kann und sollte. Soweit ich weiß wird das auch immer wieder mal getan.


Alex Wurz hat mir mal erzählt, dass die Fahrer für Kiesbetten sind. Die Streckenbetreiber sind aber dagegen. Sie vermieten die Strecken z.T. ja auch für Privatfahrten und wenn da ständig wer im Kies stecken bleibt, ist das halt nicht so gut.

Ich finde aber, auf sowas sollte man keine Rücksicht nehmen.


Da bin ich bei dir. Die Formel 1 müsste die Streckenbetreiber dann halt mal dafür "entschädigen", dass da extra für das Wochenende ein Kiesbett entsteht. Da gibts ja sicherlich Möglichkeiten, dass man da 1/3m Kies auffüllt.

Beitrag Montag, 11. Mai 2020

Beiträge: 41875
Selbst wenn: Die Ausfallquote wird man auch nicht wieder raufbringen. Heute ist der Rennsport in allen Bereichen professioneller. Heißt: Heute qualifiziert sich einer auf Pole und der hat das schnellste Auto und dominiert das Rennen. Heute ist das nur manchmal anders, weil man künstliche Spannungselemente mit Zwangsboxenstops schafft.

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