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Die spektakulärsten Comebacks

Das Formel 1 Forum früherer Tage...
Beitrag Montag 3. August 2009, 12:42

Beiträge: 39269
Michael Schumacher kehrt tatsächlich wieder in die Formel-1 zurück. Tatsächlich ist das das spektakulärste Comeback seit Jahren.

Welche anderen spektakuläre Comebacks gab es?

Mir fällt da eigtl. 2 Mal Niki Lauda ein. Freilich das Comeback nach seinem Feuerunfall war einfach der Wahnsinn und dann als er 1982 nochmal zurückkehrte, obwohl er vorher 3 Jahre lang die Nase voll hatte vom "sinnlos im Kreis fahren".

Dann war auch das Comeback von Jan Lammers 1992 nach 10 Jahren Abszinenz ziemlich spektakulär. Diesen Rekord hätte Badoer gebrochen, wenn der eigentliche Ferrari-Ersatzfahrer auch statt Schumacher 2009 für Massa eingesprungen wäre.

Welche Comebacks fandet ihr noch spektakulär?

Beitrag Montag 3. August 2009, 13:31

Beiträge: 1367
Da du das von Lauda nach seinem Unfall dazu zählst, würde ich noch das von Schumacher 99 erwähnen. Denn da kam er sehr sehr eindrucksvoll nach mehr monatiger Zwangspause zurück.

Beitrag Montag 3. August 2009, 13:50

Beiträge: 39269
Ja wobei er sich da auch ein bisschen geziert hat, angeblich hätte er ja schon viel früher wieder fahren können. Aber das führt uns jetzt in die falsche Richtung...

Nein es ging nicht darum, wie man sich beim Comeback geschlagen hat (vllt. auch), sondern viel mehr darum, dass das Comeback überhaupt spektakulär war, das man damit nicht gerechnet hat, das es einfach eine Sensation war.

Beitrag Montag 3. August 2009, 18:45
AWE AWE

Beiträge: 13291
Warte es doch erst mal ab . Ein Comeback ist erst dann ein Comeback, wenn er auch gefahren ist .
Bisher sehe ich nur jede Menge heisse Luft .

Am Ende ist Massa wieder fit , die bösen von Williams haben das Comeback verhindert oder es gibt ne Ausrede die wir bisher noch garnicht ahnen :D)

Beitrag Montag 3. August 2009, 18:53
AWE AWE

Beiträge: 13291
Fyriell hat geschrieben:
Da du das von Lauda nach seinem Unfall dazu zählst, würde ich noch das von Schumacher 99 erwähnen. Denn da kam er sehr sehr eindrucksvoll nach mehr monatiger Zwangspause zurück.



:D) :D) :D)

Zwangspause wegen das Zwangs die Pause beenden zu müssen ?

Beitrag Montag 3. August 2009, 20:01
CMR CMR

Beiträge: 4475
Mansell 94 bei Williams.
Prost 93 bei Williams da sich 92 kein konkurrenzfähiges Fahrzeug fand. Naja ok, das ist jetzt nicht so spektakulär, aber bei Mansell war es das schon, da er offiziell noch Fahrer bei Newman-Haas in der Indycar Serie war und er gewann in Adelaide nachdem Schumacher sein Auto in den Williams von Hill gelenkt hatte und Berger eine Kurve etwas weiter nahm. Außerdem stand er auf Pole. Ebenfalls spektakulär war das Regenrennen in Suzuka und der Kampf mit Alesi.

Beitrag Montag 3. August 2009, 21:03

Beiträge: 5455
AWE hat geschrieben:
Fyriell hat geschrieben:
Da du das von Lauda nach seinem Unfall dazu zählst, würde ich noch das von Schumacher 99 erwähnen. Denn da kam er sehr sehr eindrucksvoll nach mehr monatiger Zwangspause zurück.



:D) :D) :D)

Zwangspause wegen das Zwangs die Pause beenden zu müssen ?
Na, wieder beim Skandale(er)finden... 8-)
Ich muss aufhören zu sagen 'Wie blöd kann man eigentlich sein'. Einige sehen das als Herausforderung!

Beitrag Montag 3. August 2009, 21:48
CMR CMR

Beiträge: 4475
Mario Andretti 82 als Ersatzfahrer im Ferrari als er in Monza die Pole und Platz 3 holte.

Beitrag Montag 3. August 2009, 22:13
AWE AWE

Beiträge: 13291
MoSpo hat geschrieben:
AWE hat geschrieben:
Fyriell hat geschrieben:
Da du das von Lauda nach seinem Unfall dazu zählst, würde ich noch das von Schumacher 99 erwähnen. Denn da kam er sehr sehr eindrucksvoll nach mehr monatiger Zwangspause zurück.



:D) :D) :D)

Zwangspause wegen das Zwangs die Pause beenden zu müssen ?
Na, wieder beim Skandale(er)finden... 8-)


Nö ,das Blau machen und die Arbeitsverweigerung sind doch allgemein bekannt und auch gut dokumentiert :-)

Beitrag Dienstag 4. August 2009, 11:55

Beiträge: 39269
Übrigens hätte die Formel-1 beinahe 3 weitere spektakuläre Comebacks gehabt:

Monaco GP 1989: Gerhard Berger musste den prestigeträchtigen Grand Prix im Fürstentum verletzt ausfallen lassen. Ferrari arbeitete an einer Sensation: Mario Andretti sollte mit 49 Jahren nochmal zurückgeholt werden! Andretti fuhr schon einige Rennen für Ferrari und war in der IndyCar noch immer erfolgreich. Noch bis in die 90er Jahre hinein gewann er dort Rennen. Aber Formel-1 ist eben doch was anderes und so lehnte der Weltmeister von 1978 das Angebot ab, als Testmöglichkeiten ausblieben.

Japan GP 1989: Pierluigi Martini fällt verletzt aus. Für Minardi ist sofort klar: Als Ersatz fährt Paolo Barilla. Doch F1-Boss Bernie Ecclestone hat andere Vorstellungen: Er will Emerson Fittipaldi zurück in die Königsklasse holen und ihn bei Minardi parken. Ecclestone war damals davon überzeugt, dass das IndyCar-Feld stärker war als das F1-Feld - und Fittipaldi drehte trotz seines hohen Alters in der IndyCar auch so richtig auf. Fittipaldi aber scheint das Angebot abgelehnt zu haben: Ohne Testmöglichkeit vor dem Comeback und in Anbetracht, dass der Minardi natürlich auch nicht das beste Auto im Feld war.

Japan GP 1994: Das zweite Cockpit neben Michael Schumacher befand sich im ständigen Wechsel, vor allem zwischen Jos Verstappen und JJ Lehto. Für den Japan GP stand das Cockpit wieder frei. Japanische Sponsoren arbeiteten daran, keinen geringeren als Kazuyoshi Hoshino ins Auto zu setzen! Der Japaner war damals schon weit über 40, war aber in Japan noch immer eine große Nummer. Der heutige Teambesitzer des Formel-Nippon-Teams Impul fuhr beim Japan GP 1976 und 1977 seine einzigen beiden F1-Rennen. Das Comeback scheiterte, weil Hoshino keine Testmöglichkeiten vor dem Rennen bekam und weil letztlich wohl auch Benetton erkannte, dass sich Hoshino wohl nur blamiert hätte.

Beitrag Mittwoch 5. August 2009, 22:12

Beiträge: 6
Hehehe ich fands herrlich was gerade bei n24 ausgestrahlt wurde

Ein super Statment von Schumi in dem er Hamilton (zwar am Rande) aber insbesondere Kimi und Button eine schöne breitseite gegeben hat.

O-Ton von Schumi zu Button: Keine Frage Jenson macht einen guten Job aber er hat mich diese Saison nicht wirklich beeindruckt,ein super Fahrer zeichnet sich aus im schlechten Material Leistung zu zeigen und das fehlt Button,für ihn sind die 2 einzigsten Fahrer die wirklich die Qualität haben Vettel und Alonso (besonders Alonso hebte er vor) :thumbs_up:

O-Ton zu Hamilton: Ein sehr junger,ehrgeiziger und sauschneller Pilot,der aber nur 2007 brillieren konnte da das team ausschliesslich für ihn und gegen den amtierenden WM arbeitete.Seither ist Hamilton eher ein durchwachsender Pilot der die WM zwar verdiene aber eher mit mehr Glück als Können dies erreichte (bezogen auf Material). Seine letze Aussage wo er die Box aufforderte das Rennen lieber frühzeitig zu beenden um Material zu sparen zeuge nicht gerade von einem Champion hohen Niveaus :thumbs_up:

O-Ton zu Kimi: Kimi hat seit 2 Jahren nicht wirklich einen Stich gesehen gegen Felipe und seine WM war eigentlich nur ein Geschenk den McM an ihn entrichtete,da sie auf das falsche Pferd setzten und somit ihre Trümpfe aus der Hand gaben
Das ist wieder mal ein typisches Provokation!!
Haha, ich lache mich schief! Laughing Laughing Laughing

Die durchdachten und sachlichen Analysen eines Ex-Weltmeisters! Nee, ernsthaft, mit solchen billigen Statements ist er im Sportteil der Bild besser aufgehoben. Vor allem was der fehlende Sportsgeist von Hamilton anbetrifft, wäre ich an seiner Stelle ganz ruhig, immerhin ist er (zu Recht) der Pilot der Formel 1, der am Meisten bestraft wurde. So jemand hat nicht das Recht, andere Unsportlichkeit vorzuwerfen. Einfach lächerlich sowas!
Wenn man da scharf zwischen den Zeilen liest steht eine Offizielle Verpflichtung Alonsos nah bevor! Jeder Kimi Fan muss froh sein dass Alonso diesen leidigen Job übernimmt! Dann hat alles ein Ende! Kimi wird nachher ganz der alte sein! Und diese Aussagen von Ihm sind total daneben und eines WM nicht würdig! 6 Siege 2007 sind auf kein Fall ein Geschenk aber die Titel von Alonso 2005 und 2006 sind ein Geschenk!!

Beitrag Mittwoch 5. August 2009, 22:25

Beiträge: 1367
Was genau haben die Zitate mit dem Thread hier zutun? Zudem hast du es doch bereits in den Kommentaren und einem anderen Thread gepostet!?

Beitrag Freitag 7. August 2009, 13:28

Beiträge: 39269
Fyriell hat Recht: das hat hier in Yesterday nichts zu suchen. Also bitte hier keine Diskussionen über sowas.

Beitrag Freitag 7. August 2009, 18:04

Beiträge: 0
Es ist kein richtiges Comback, da es ein rennen ausser der WM war aber André Pilette fuhr ja zw. 1951 und 1964 ?? in der WM und kam nachmal 1973 :!: :!: :!: für ein Rennen ausserhalb der WM zurück

damit war er 22 Jahre in der F1

Beitrag Freitag 7. August 2009, 18:22

Beiträge: 39269
Interessante Geschichte!

Übrigens noch was zu den vereitelten Comebacks: Auch Keke Rosberg wollte es 1991 nochmal wissen und wäre beinahe als Ersatz für Bertrand Gachot in Belgien 1991 bei Jordan eingesprungen. Letztlich bekam das Cockpit bekanntlich Michael Schumacher. Der Rest ist Geschichte.

Beitrag Freitag 7. August 2009, 18:34

Beiträge: 0
Ich muss noch anfügen, wär das rennen 1973 ein WM lauf gewesen, wäre er der älteste Starter gewesen mit jungen 58
Diesen Rekord hat aber der großartige Louis Chiron inne der bei seinem Letzetn rennne in Monaco 55 jahre war und bei seiner letzten Meldung 1958 in Monaco (zu dem er nicht antrat war er 58 , 5 Jahre jung)

Beitrag Freitag 7. August 2009, 18:36

Beiträge: 39269
Wirklich interessant, danke!

In der IndyCar ist sowas ja ganz normal gewesen, mit weit über 50 haben da Fahrer wie Andretti noch Rennen gewonnen, teilweise gegen Sohnemann Michael und auch etwas längere Pausen waren damals normal.

Beitrag Freitag 7. August 2009, 21:28

Beiträge: 39269
Jean hat geschrieben:
Es ist kein richtiges Comback, da es ein rennen ausser der WM war aber André Pilette fuhr ja zw. 1951 und 1964 ?? in der WM und kam nachmal 1973 :!: :!: :!: für ein Rennen ausserhalb der WM zurück

damit war er 22 Jahre in der F1


Welches Rennen fuhr er denn?
Ich hab mal bisschen nachgeschaut, ich finde bei Rennen außerhalb der WM 1973 nur Teddy Pilette in den Entry-Listen.

Beitrag Samstag 8. August 2009, 08:53

Beiträge: 0
MichaelZ hat geschrieben:
Jean hat geschrieben:
Es ist kein richtiges Comback, da es ein rennen ausser der WM war aber André Pilette fuhr ja zw. 1951 und 1964 ?? in der WM und kam nachmal 1973 :!: :!: :!: für ein Rennen ausserhalb der WM zurück

damit war er 22 Jahre in der F1


Welches Rennen fuhr er denn?
Ich hab mal bisschen nachgeschaut, ich finde bei Rennen außerhalb der WM 1973 nur Teddy Pilette in den Entry-Listen.


International Trophy, allerdings bin ich jetzt auch noch mal kurz recherchieren gegangen und finde Teddy Pilette wie auch André Pilette. Beide Mehermals, da bin ich jetzt wirklich überfragt, wer denn jetzt angetreten ist. Jeden Falls wer auch immer fuhr einen Chevron B24 und fiel in der 10.Runde mit Motorschaden aus, das ist die angebe die überall identisch ist.
Jedenfalls hatte Teddy Pilette schon ein Comback, da er zw.1956 und1964 nicxht anWM rennen Teilnahm

Beitrag Samstag 8. August 2009, 09:50

Beiträge: 924
Pierluigi Martini kam zusammen mit dem neunen Minardi-Team 1985 in die F1. Nach nur einem Jahr ging er jedoch wieder in die F3000 zurück, wo er mit dem Pavesi-Team 3 Siege erringen konnte, die Meisterschaft aber im Finalrennen in Jarama wegen Disqualifikation verlor. 1987 war dann ein verlorenes Jahr in der F3000 ehe er 1988 sein Comeback in der F1 - wieder bei Minardi - feierte. Er löste den glücklosen Adrian Campos ab und feierte bei seinem ersten F1-Rennen nach fast 3 Jahren in den USA seinen ersten WM-Punkt. Für Minardi war es ebenfals der erste Punkt im vierten WM-Jahr.

Beitrag Samstag 8. August 2009, 10:09

Beiträge: 924
Alan Jones trat nach der erfolglosen Titelverteidigung Ende 1981 bei Williams ab. Abgesehen von einem Minicomeback 1983 (USA-GP für Arrows um Sponsoren anzulocken) kam er Ende 1985 in Monza zu seinem eigentlichen Comeback beim neuen Team Beatrice-Lola von Carl Haas.
Das ganze war aber eher ein Desaster, ein 4. Platz in Österreich 1986 war der größte Erfolg. Ende 1986 war dann entgültig Schluß für Alan Jones (und auch für das Team Haas)

Beitrag Donnerstag 31. Dezember 2009, 13:25

Beiträge: 4967
James Hunt wollte ein Comeback 1980 mit einem Ligier JS11 wagen, das Geld sollte von Marlboro und Texaco kommen, leider scheiterte es am Veto von Guy Ligier, ich werde später noch detaillierter darauf zurück kommen. Das Marlboro Geld wanderte dann, so sagt meine Quelle, zu Alfa Romeo.

Beitrag Donnerstag 31. Dezember 2009, 14:32
AWE AWE

Beiträge: 13291
torino hat geschrieben:
James Hunt wollte ein Comeback 1980 mit einem Ligier JS11 wagen, das Geld sollte von Marlboro und Texaco kommen, leider scheiterte es am Veto von Guy Ligier, ich werde später noch detaillierter darauf zurück kommen. Das Marlboro Geld wanderte dann, so sagt meine Quelle, zu Alfa Romeo.



He wen haben wir denn hier wieder mal :D)

Willkommen zurück

Beitrag Donnerstag 31. Dezember 2009, 16:29

Beiträge: 39269
torino hat geschrieben:
James Hunt wollte ein Comeback 1980 mit einem Ligier JS11 wagen, das Geld sollte von Marlboro und Texaco kommen, leider scheiterte es am Veto von Guy Ligier, ich werde später noch detaillierter darauf zurück kommen. Das Marlboro Geld wanderte dann, so sagt meine Quelle, zu Alfa Romeo.


Hunt und Ligier sprachen meines Wissens 2 Mal miteinander. 1979 ging es darum, Hunt für Depailler zu holen. 1980 waren ganz andere Pläne aktuell: Hunt wollte ein eigenes Team gründen und dafür einen Ligier-Rennwagen kaufen.

Beitrag Donnerstag 31. Dezember 2009, 17:12

Beiträge: 4967
MichaelZ hat geschrieben:
torino hat geschrieben:
James Hunt wollte ein Comeback 1980 mit einem Ligier JS11 wagen, das Geld sollte von Marlboro und Texaco kommen, leider scheiterte es am Veto von Guy Ligier, ich werde später noch detaillierter darauf zurück kommen. Das Marlboro Geld wanderte dann, so sagt meine Quelle, zu Alfa Romeo.


Hunt und Ligier sprachen meines Wissens 2 Mal miteinander. 1979 ging es darum, Hunt für Depailler zu holen. 1980 waren ganz andere Pläne aktuell: Hunt wollte ein eigenes Team gründen und dafür einen Ligier-Rennwagen kaufen.


Ja, eben mit Marlboro und Texaco Sponsorengelder, Guy Ligier hatte aber Angst, dass Hunt mit dem privaten Ligier seinem "Werksteam" um die Nase fahren würde. Der JS11 war 1980 sicher immer noch konkurrenzfähig, obwohl er im Laufe der Saison 1979 "verbastelt" wurde.

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