WTCC - Ma Qing Hua vierter Fahrer bei Citroen

Fünf Einsätze geplant

Mit Ma Qing Hua hat Citroen für seine Premierensaison nun Fahrer von drei Kontinenten unter Vertrag stehen. China machte der Hersteller als wichtigen Markt aus.
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Motorsport-Magazin.com - Citroens Fahreraufgebot für die Premierensaison 2014 ist komplett: Ma Qing Hua wird bei fünf Events im Citroen C-Elysée WTCC sitzen. Der Chinese gewann 2011 die 1600cc-Klasse der chinesischen Tourenwagenmeisterschaft und testete für HRT und Caterham in der Formel 1. Er wird in Moskau, Spa-Francorchamps, Shanghai und Macau an den Start gehen, das fünfte Event wird noch benannt.

Ich bin wirklich aufgeregt, für einen Hersteller mit einer derartigen Erfolgsgeschichte zu fahren.
Ma Qing Hua

"Es ist eine große Ehre, von Citroen Racing für dieses ehrgeizige Programm ausgewählt worden zu sein. Ich habe es während der Testsessions, an denen ich teilnehmen durfte, genossen, mit dem Team zu arbeiten", sagte Ma. "Ich bin wirklich aufgeregt, für einen Hersteller mit einer derartigen Erfolgsgeschichte zu fahren, und ich werde mein Bestes geben, damit Citroen weiter gewinnt. Natürlich wäre es für mich etwas ganz Besonderes, in Macau und meiner Heimatstadt Shanghai ein gutes Ergebnis einzufahren."

Mit der Verpflichtung von Ma hat Citroen nun Fahrer von drei Kontinenten unter Vertrag stehen. Sebastien Loeb und Yvan Muller stammen aus Europa, Jose Maria Lopez aus Südamerika und Ma aus Asien. China ist für Citroen ein wichtiger Markt, weshalb das Team unbedingt einen chinesischen Fahrer verpflichten wollte. Nach mehrmonatigen Beobachtungen fiel die Wahl schließlich auf Ma. "Wir haben Ma Qing Hua nicht nur wegen seiner Nationalität, sondern auch wegen seiner Leistungen verpflichtet", betonte Yves Matton, Geschäftsführer von Citroen Racing.

"Er hat bei verschiedenen Tests im Citroen C-Elysée WTCC einen positiven Eindruck hinterlassen. Wir werden nicht in der Lage sein, in unserer ersten Saison bei jedem Event vier Autos einzusetzen, aber wir konnten ein stimmiges Programm zusammenstellen", erläuterte er.


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