WEC - Ford fliegt zur Pole, Aston Martin folgt dahinter

Die Reaktionen nach dem GT-Qualifying

Ford fuhr der Konkurrenz im Qualifying auf und davon. Aston Martin setzte sich knapp gegen Ferrari durch. Die Reaktionen aus Shanghai.
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Motorsport-Magazin.com - Ford befindet sich weiter auf der Welle des Erfolges. Dem Sieg in Fuji folgte nun eine überlegene erste Startreihe in Shanghai. Die Konkurrenz war chancenlos. Aston Martin folgte mit über einer halben Sekunde Rückstand auf Rang drei. Ferrari teilte die Engländer, der Proton-Porsche war erneut abgeschlagen. Die Reaktionen nach dem Qualifying:

Ford nach dem Shanghai-Qualifying

Das nennt man wohl Überlegenheit. Ford ließ der Konkurrenz im Qualifying von Shanghai keine Chance und setzte sich geschlossen in die erste Startreihe. Das Duo Andy Priaulx/Harry Tincknell verwies das Schwesterfahrzeug mit Stefan Mücke und Olivier Pla auf Rang zwei. Dabei setzte sich Ford bereits mit dem jeweils ersten Fahrer an die Spitze, der zweite Pilot vervollständigte das perfekte Ergebnis. Satte 0,649 Sekunden betrug am Ende der Vorsprung auf den drittplatzierten Aston Martin.

Wir waren im Training weit weg von der Pace, haben aber hart gearbeitet und den Job erledigt.
Andy Priaulx

"Wir haben in den letzten Tagen hart gearbeitet, um das Auto dahin zu bekommen, wo wir jetzt stehen: in der ersten Startreihe", so ein hochzufriedener Priaulx. Dabei sah es im Training zunächst gar nicht danach aus. "Solche Tage bedeuten mir viel. Wir waren im Training weit weg von der Pace, haben aber hart gearbeitet und den Job erledigt. Es ist toll, die Pole Position zu haben. Nun schauen wir, dass wir den Job morgen beenden", blickt Priaulx auf den Rennsieg am Sonntag.

Eine enorme Entwicklung zwischen den Sessions erkannte auch Stefan Mücke. "Das Auto war viel besser als im Freien Training. Auf meiner fliegenden Runde hatte ich Verkehr, die sonst wohl schneller gewesen wäre. Das hat mir dann wohl die Pole gekostet", haderte der Deutsche etwas. "Dennoch ist es toll, beide Fords in der ersten Reihe zu haben. In Fuji hatten wir die Pole und die #67 hat gewonnen, vielleicht ist es dieses Mal andersherum", so Mücke.

WEC Shanghai 2016: Die Highlights vom Qualifying: (03:47 Min.)

Aston Martin nach dem Shanghai-Qualifying

Aston Martin schaffte es in Shanghai auf den dritten Startplatz der GTE-Klasse, gegen Ford war jedoch nichts auszurichten. Entsprechend konnte man im Lager der Engländer gut leben mit den Plätzen drei und fünf. "Ich bin sehr glücklich. Für uns ist das eine Pole Position", so Nicki Thiim. "Es geht allmählich Richtung Ende der Saison, es steht viel auf dem Spiel. Platz drei ist das, was wir erwartet und gewollt haben. Der Plan war, vor die Ferraris zu kommen und das ist uns gelungen", erklärte er.

Unsere #95 soll demonstrieren, dass sie eine Kraft ist, mit der man rechnen muss.
Paul Howarth, Aston-Martin-Teamchef

In der GTE-Am-Klasse belegte die #98 von Aston Martin Rang eins, entsprechend hat Teamchef Paul Howarth klare Vorstellungen, wie der Sonntag verlaufen soll. "Wir hoffen, dass die #98 gewinnt und damit den Hattrick komplettiert. Unsere #95 soll demonstrieren, dass sie eine Kraft ist, mit der man rechnen muss. Wir hoffen auf ein gutes Resultat und dass wir Bahrain mit einem guten Gefühl ansteuern können", so Howarth.

Ferrari nach dem Shanghai-Qualifying

Für die Truppe von AF Corse verlief das Qualifying enttäuschend. Nur die Startplätze vier und sechs sprangen für die beiden 488 Italia heraus. Gianmaria Bruni und James Calado schafften es in die zweite Startreihe, für Davide Rigon und Sam Bird blieb nur Reihe drei. Der Abstand auf die Pole war mit 0,9 respektive 1,5 Sekunden sehr groß. Immerhin gelang es Bruni/Caladao, das Aston-Martin-Duo zu sprengen.

Porsche nach dem Shanghai-Qualifying

Proton schleppt sich mit dem Porsche im Kampf gegen die Werkteams noch durch die Saison. Im Qualifying in Shanghai hatten Richard Lietz und Michael Christensen nichts auszurichten und wurden mit satten 2,3 Sekunden Rückstand auf den Ford abgeschlagen Letze ihrer Klasse. Der direkt vor ihnen platzierte Ferrari war ebenfalls neun Zehntel entfernt.


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