VLN - Astra OPC Cup - 2. Erfolg für Schrick/Luostarinen

Extrem schwierige Bedingungen

Zweiter Saisonsieg für Tim Schrick und Hannu Luostarinen: Das Duo siegte beim fünften VLN-Lauf unter schwierigen Bedingungen.

Motorsport-Magazin.com - Der fünfte Lauf zum Opel Astra OPC Cup hatte es in sich: Bei schwierigen Bedingungen rund um den Nürburgring und die legendäre Nordschleife sicherten sich Tim Schrick und Hannu Luostarinen den zweiten Saisonsieg. Der Opel Astra OPC Cup mit der Startnummer 360 überquerte nach 17 Runden mit einem Vorsprung von 18,277 Sekunden die Ziellinie vor Sugar Mountain und Uwe Wächtler im Cup-Astra mit der Nummer 357. Peter Bonk und die Finnen Jari Nuoramo und Juha Hannonen eroberten mit Platz drei nicht nur einen Platz auf dem Podium - das Trio übernahm zur Saisonhalbzeit auch die Führung in der Cup-Wertung.

Die Bedingungen heute waren wirklich extrem schwierig.
Tim Schrick

Ein breites Grinsen im Gesicht hatte nach dem Rennen Tim Schrick - und auch seinem finnischen Teamkollegen war die Freude über den zweiten Saisonsieg anzusehen. "Ich bin einfach nur super happy", sagte Schrick. "Die Bedingungen heute waren wirklich extrem schwierig. Streckenabschnitte, die in der Runde davor noch trocken waren, waren plötzlich nass - und umgekehrt", beschrieb der TV-Moderator die Verhältnisse auf der Strecke.

"Ich bin mit dem Astra noch keinen Meter bei Regen gefahren und hatte nur ein Ziel: das Auto sicher ins Ziel bringen.." Als die Strecke gegen Rennende anfing abzutrocknen, legte sich bei Schrick der Puls wieder: "Im Trockenen kann ich mich verteidigen und auch mal verlorene Meter wieder aufholen. Im Nassen hatte ich zwischendurch echt Muffensausen, da gab es einige brenzlige Situationen."

Mit den schwierigen Bedingungen hatten auch die Zweitplatzierten zu kämpfen: "Es war heute extrem schwer den Rhythmus zu finden", sagte Wächtler. "Ich hatte einen kleinen Ausrutscher, konnte mich aber wieder nach vorne arbeiten." Nach vorne gearbeitet haben sie sich auch in der Fahrerwertung. Nach fünf von zehn Läufen liegt der Astra von Düchting Motorsport auf Platz zwei.

Peter Bonk war mit dem Renntag unzufrieden. Nach dem Zeittraining war dem Astra mit der Startnummer 347 die beste Rundenzeit gestrichen worden. "Ich bin wirklich enttäuscht", gab der neue Tabellenführer zu Protokoll. Darüber hinaus ist der Münsteraner durch die verkürzte Rennzeit nicht zum Einsatz gekommen, den dritten Platz haben Nuoramo und Hannonen im Alleingang eingefahren. Gegen die Entscheidung des Veranstalters hat das Team Berufung eingelegt. Das Ergebnis ist damit nur vorläufig.

Wären wir zum Tanken reingekommen, wären wir voraussichtlich Fünfter geworden.
Jürgen Fritzsche

Pech hatten die bisherigen Tabellenführer: Heinz-Otto Fritzsche, Jürgen Fritzsche und Thorsten Wolter blieben in der letzten Runde mit Spritmangel liegen. "Wären wir zum Tanken reingekommen, wären wir voraussichtlich Fünfter geworden. Es hätte klappen können - wir haben uns einfach verpokert", so Jürgen Fritzsche. Die Lubner-Mannschaft verzockte damit aber nicht nur Platz drei im Rennen sondern auch die Tabellenführung.

Für den amtierenden Champion Mario Merten und Jürgen Nett war der fünfte Lauf vorbei, bevor er richtig begonnen hatte. Im Streckenabschnitt Flugplatz verlor Nett im Zeittraining die Kontrolle über seinen Astra und beschädigte diesen so stark, das ein Start zum Rennen nicht möglich war.

Für Mario Merten und Jürgen Nett endete das Rennen bereits im Qualifying - Foto: Patrick Funk

In der Cup-Wertung liegt zur Saisonmitte der Opel Astra OPC Cup mit der Startnummer 347 in Führung. 101 Punkte haben Nuoramo, Hannonen und Bonk in der ersten Saisonhälfte gesammelt. Nur einen Punkt weniger auf dem Konto haben "Sugar Mountain", "Honey" und Uwe Wächtler auf Platz zwei. Auf Platz drei liegen Wolter, Fritzsche und Fritzsche mit 89 Punkten.

Bis zum nächsten Rennen können die Teams im Opel Astra OPC Cup in der vierwöchigen Pause durchatmen. Das 37. RCM DMV Grenzlandrennen eröffnet am 2. August 2014 die zweite Saisonhälfte des Opel-Markenpokals im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft und geht über die Distanz von vier Stunden.


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