VLN - Rowe Racing mit durchwachsener Generalprobe

Doppelausfall und trotzdem ein siebter Platz

Für Rowe Racing endete der vierte VLN-Lauf mit einem blauen Auge: Aufgrund des Rennabbruchs wird einer der beiden SLS trotz Ausfall gewertet.

Motorsport-Magazin.com - Beim vierten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist das Rowe Racing Team mit einem "blauen Auge" davongekommen: Beide SLS AMG GT3 fielen aus - aufgrund eines vorzeitigen Rennabbruchs kam jedoch einer der beiden Flügeltürer des Wormser Teams noch mit einem Top-Resultat in die Wertung: Platz sieben für Klaus Graf, Thomas Jäger, Jan Seyffarth und Richard Göransson im SLS AMG GT3 mit der Nummer Sieben.

Bei dem VLN-Lauf, der vorwiegend als finaler Renntest für den Saisonhöhepunkt, das 24-Stunden-Rennen Nürburgring, diente, sah es nach dem morgendlichen Qualifikationstraining vor allem für die Startnummer Sechs noch sehr vielversprechend aus: Startplatz Vier für Michael Zehe, Christian Hohenadel, Maro Engel und Nico Bastian. Das Schwesterfahrzeug mit der Nummer Sieben nahm die 45. Adenauer ADAC Simfy Trophy vom 17. Platz aus in Angriff.

Wir wollten mit beiden Fahrzeugen nochmals die Gelegenheit nutzen, um uns maximal auf den großen Eifel-Marathon in einem Monat vorzubereiten.
Hans-Peter Naundorf

Pech jedoch schon in der fünften Rennrunde: Der sich bereits auf Position Drei verbesserte SLS AMG GT3 mit der Nummer Sechs fing sich einen technischen Defekt ein und schied aus. Für das Schwesterfahrzeug lief es hingegen bis in die Schlussphase hinein deutlich besser. Das Quartett hatte sich mit schnellen Zeiten und problemlosen Wechseln bis auf den aussichtsreichen siebten Rang nach vorne gekämpft.

Zu Beginn der letzten Rennstunde fand die Aufholjagd aber ein jähes Ende: Eine Kollision bedeutete das vorzeitige Aus. Kurz darauf ereignete sich auf der Döttinger Höhe ein weiterer Unfall, nach dem das Rennen mit roter Flagge abgebrochen wurde. Für die Gesamtwertung zählt damit der Stand nach 18 Rennrunden, was für Rowe Racing - trotz Ausfall - den siebten Gesamtrang bedeutete.

"Wir wollten mit beiden Fahrzeugen nochmals die Gelegenheit nutzen, um uns maximal auf den großen Eifel-Marathon in einem Monat vorzubereiten. Alle Fahrer sollten nochmals die Gelegenheit haben, Rennkilometer auf der Nordschleife zu sammeln. Leider hatten wir heute großes Pech und konnten mit keinem der beiden Fahrzeuge das Rennen regulär beenden. Dass wir nun doch mit einem Auto auf dem siebten Rang gewertet wurden, ist ein unverhofftes Trostpflaster. Mehr allerdings auch nicht", sagt Rowe-Racing-Teamchef Hans-Peter Naundorf mit Blick auf das Resultat des vierten VLN-Laufs.

Das ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen findet vom 19. - 22. Juni 2014 statt. Im Vorjahr hatte das Team von Rowe Racing bei dem Eifelklassiker auf der Nürburgring-Nordschleife, der als härtestes Langstreckenrennen der Welt gilt, den dritten und den vierten Gesamtrang belegt. Der nächste VLN-Einsatz steht für das Team von Hans-Peter Naundorf dann erst wieder bei der 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am 05. Juli 2014 auf dem Programm.


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