VLN - Erfolgreiches Rennen für die Aston-Martin-Teams

Klassensieg für AVIA racing

Für die Aston-Martin-Teams verlief der dritte Lauf der VLN größtenteils zufriedenstellend. AVIA racing feierte einen Klassensieg.

Motorsport-Magazin.com - Mit drei Podiumsplatzierungen endete der dritte Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring für Aston Martin: Der vom Team Mathol Racing in der Klasse SP10 eingesetzte Aston Martin Vantage GT4 fuhr beim 56. ADAC ACAS H&R-Cup souverän zum Klassensieg. Grund zum Jubeln hatten auch Marcus Mahy, Liam Talbot und Wolfgang Schuhbauer. Im Aston Martin V12 Vantage wurde das Trio nach vier Stunden Renndistanz auf Platz zwei in der Klasse SP8 gewertet.

Auf der Nordschleife war wirklich viel Verkehr. Da eine schnelle Runde hinzubekommen ist nicht ganz einfach
Marcus Mahy

"Ein fantastisches Ergebnis", kommentierte Talbot das Ergebnis der Startnummer 144, der mit Lauf drei seine Vorbereitungen für sein erstes 24-Stunden-Rennen in diesem Jahr mit einem weiteren guten VLN-Ergebnis ergänzte. Den erfolgreichen Renntag am Nürburgring komplettierte der Aston Martin Vantage GT4 mit der Startnummer 179, der in der Klasse SP10 Dritter wurde.

Bereits mit dem Ergebnis im Zeittraining war die Mannschaft von ‚Woody´, wie der blaue V12 Vantage S liebevoll genannt wird, zufrieden. "Auf der Nordschleife war wirklich viel Verkehr. Da eine schnelle Runde hinzubekommen ist nicht ganz einfach", fasste Mahy das Training zusammen. Im Rennen kam der Aston Martin Vantage V12 immer besser in Schwung und am Ende wurde das Team mit Platz zwei in der Klasse belohnt.

"Der zweite Platz in der hart umkämpften Klasse ist fast unglaublich", freute sich Schuhbauer. "Wir hatten eine riskante Reifenentscheidung getroffen, die leider nicht zu unserem Vorteil gereichte – hätten wir die andere Variante bevorzugt, wer weiß… Das Ergebnis ist die beste Motivation für das gesamte Team, die man sich für das 24-Stunden-Rennen im Juni wünschen kann."

Klassensieg für AVIA racing

Im Zeittraining am Morgen hatte die Mannschaft des Aston Martin Test Centre allerdings einen Ausfall zu beklagen. Richard Meaden und Chris Harris waren bereits eine schnelle Trainingsrunde mit ihrer Start-Nr. 187 in der SP10 gefahren, bevor ein Unfall ihren Einsatz vorzeitig beendete.

Nach Startplatz 15 im Zeittraining war das dritte Saisonrennen für Stuart Leonard und Paul Wilson in Runde 17 abrupt vorbei. Beim Versuch, im Aston Martin Vantage GT3 auf der ‚Döttinger Höhe´ einen Konkurrenten zu überholen, fuhr Leonard einem anderen Fahrzeug in die Seite.

"Ich war im Windschatten des Porsche. Rechts von ihm war eine Lücke die ich nutzen wollte und bin zum Überholen ausgeschert. Die Lücke wurde plötzlich schmaler und dann ist es zu dem bedauernswerten Unfall gekommen." Bis zu diesem Zeitpunkt lag das Duo auf einem Platz in den Top 10. "Wir haben einige Änderungen am Setup erarbeitet, die sich positiv ausgewirkt haben", sagte Leonard. "Das Auto fühlte sich wirklich gut an."

AVIA racing feierte einen Klassensieg - Foto: Patrick Funk

In der GT4-Klasse waren zwei Aston Martin Kundenteams erfolgreich. Das erfahrene Trio Norbert Bermes, Wolfgang Weber und Hendrik Still wurde im V8 Vantage des Team Mathol Racing nach 25 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife mit einem Vorsprung von fast acht Minuten auf die zweitplatzierten abgewinkt und feierte so souverän den ersten Klassensieg für einen Aston Martin in der VLN-Saison 2014.

Platz drei in der GT4-Klasse ging an Dmitriy Lukovnikov, Andrei Sidorenko und Michael Heimrich im Aston Martin unter der Bewerbung des MSC Adenau e.V. im ADAC. Thomas Heinrich und Scott Preacher rundeten im Vantage des STADAvita Racing Teams das gute Markenergebnis ab.


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