VLN - Dörr: Unfall schon im Zeittraining

Klassensieg in Reichweite

Für Dörr Motorsport lief der VLN-Auftakt nicht wie gewünscht: Während der McLaren schon im Zeittraining verunfallte, fiel der Toyota mit Defekt aus.

Motorsport-Magazin.com - Von der zweiten Startposition gestartet kämpften Arne Hoffmeister, Fabian Wrabetz und Maciej Dreszer beim Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburging lange Zeit um den Sieg im Toyota GT86 Cup. Erst ein technischer Defekt beendete die Hoffnungen auf einen Podestplatz. Der zweite Toyota wurde nach einer Kollision aus Sicherheitsgründen aus dem Rennen genommen. Pech für den McLaren 12C GT3. Ein Trainingsunfall machte einen Start unmöglich. Trotzdem zieht Dörr Motorsport ein positives Fazit.

Jederzeit war das Trio im Bereich einer Podestplatzierung.
Uwe Isert

Beim Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zeigte Dörr Motorsport von Beginn an, dass die Konkurrenz auch in diesem Jahr mit der Mannschaft aus Frankfurt am Main rechnen muss. Mit einer Rundenzeit von 9:57.515 Minuten stellte Arne Hoffmeister den Toyota GT86 des hessischen Rennstalls in die erste Startreihe der Cup Wertung des japanischen Sportwagens.

Auch Fabian Wrabetz und Maciej Dreszer überzeugten im Zeittraining mit schnellen Rundenzeiten und unterstrichen die hohe Performance des Fahrertrios. Zu Beginn des vierstündigen Rennens behauptete Hoffmeister seine Position an der Spitze des Toyota GT86 Cups und Teamkollege Fabian Wrabetz übernahm das Steuer des Sportcoupés nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit.

Gute Performance des McLaren

Wrabetz lieferte daraufhin fehlerfreie Runden ab und der 18 jährige Youngster im Team, Maciej Dreszer, nahm bei zwei Drittel der absolvierten vierstündigen Distanz im Cockpit des Toyota Platz. Im Kampf um eine Podestplatzierung musste der junge Pole jedoch kurz vor Fallen der Zielflagge aufgrund von Problemen im Bremssystem das Rennen beenden.

Teammanager Uwe Isert weiß die Leistung seiner Piloten zu schätzen: "Arne Hoffmeister, Fabian Wrabetz und Maciej Dreszer haben heute eine super Performance abgeliefert. Jederzeit war das Trio im Bereich einer Podestplatzierung."

Die Performance des McLaren bei den vorangegangenen Tests stimmt uns zuversichtlich auf die kommenden Rennen.
Uwe Isert

Der zweite Toyota GT86, der bei der 60. ADAC Westfalenfahrt von Philipp Göschel, Stefan Kenntemich und Florian Wolf pilotiert wurde, hatte zu Beginn des Rennens eine Kollision mit einem Konkurrenten. Aus Sicherheitsgründen wurde das Fahrzeug daraufhin aus dem Rennen genommen.

Rudi Adams, Kevin Estre und Arno Klasen, die auf dem bei den Fans beliebten McLaren 12C GT3 die Speerspitze des Teams bilden, waren beim Saisonauftakt ohne Glück. Ein Unfall zu Beginn des Qulifyings beendete den Renntag des Trios vorzeitig. Isert blickt trotzdem motiviert nach vorn: "Mit den Toyota haben wir gezeigt, was möglich ist, leider hat uns die Technik dabei einen Strich durch eine sichere Podestplatzierung gemacht. Die Performance des McLaren bei den vorangegangenen Tests stimmt uns zuversichtlich auf die kommenden Rennen."


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