VLN - Aston Martin mit starkem Aufgebot

Fünf Sportwagen am Start

Insgesamt fünf Aston Martin werden den VLN-Auftakt am kommenden Samstag unter die Räder nehmen. Die Speerspitze bildet der Vantage GT3 von Leonard Motorsport.

Motorsport-Magazin.com - Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet am kommenden Wochenende in ihre 38. Saison. Für das Auftaktrennen der populärsten Breitensportserie Europas, der 60. ADAC Westfalenfahrt, werden rund 180 Fahrzeuge erwartet. Beim ersten Schlagabtausch des Jahres auf der legendären Nürburgring-Nordschleife sind auch fünf britische Sportwagen von Aston Martin mit von der Partie. Hinterm Steuer wechseln sich nicht weniger als 13 Fahrer ab - darunter alte Bekannte, aber auch neue Gesichter.

Das in Meuspath am Nürburgring beheimatete Aston Martin Test Centre setzt beim ersten Rennen der Saison zwei Fahrzeuge ein: Den Aston Martin Vantage GT3 mit der Startnummer 32 pilotieren die beiden Briten Stuart Leonard und Paul Wilson; am Steuer des Aston Martin Vantage V12 (#144) wechseln sich Wolfgang Schuhbauer, Egon Allgäuer und Karim Al-Azhari ab.

Die Namen in der Starterliste lesen sich wie das 'Who is who' der europäischen Langstreckenszene.
Paul Wilson

Die Briten Leonard und Wilson, die bereits Erfahrungen mit PS-starken Rennfahrzeugen sammeln konnten, treffen in der Klasse SP9 auf starke Konkurrenz. In der GT3-Klasse starten Rennfahrzeuge von insgesamt sieben verschiedenen Automobilherstellern und mehr als eine Handvoll potenzieller Kandidaten, die für den Gesamtsieg in Frage kommen.

"Die Konkurrenz ist wirklich enorm", sagt der 21-Jährige Wilson. "Die Namen in der Starterliste lesen sich wie das 'Who is who' der europäischen Langstreckenszene." Trotz der großen Namen scheut das Duo den Wettbewerb auf der Strecke nicht: "Bei unserem ersten Einsatz haben wir nur ein Ziel: Ankommen. Wenn es dann noch zu einem guten Ergebnis reicht, sind wir sehr zufrieden."

Wolfgang Schuhbauer zufrieden

Zufrieden ist nach den offiziellen Test- und Einstellfahrten der VLN auch Wolfgang Schuhbauer, Direktor Aston Martin Test Centre Nürburgring. "Die neuen Asphaltflächen auf der legendären Nordschleife in Kombination mit unseren Aston Martin sind einfach ein Traum. Die Strecke hat enorm viel Grip und die ersten Runden in der neuen Saison haben viel Spaß gemacht."

Avia Racing schickt einen Aston Martin - Foto: Patrick Funk

Beim Auftaktrennen wechselt sich der Nordschleifen-Spezialist mit Egon Allgäuer und Karim Al-Azhari ab. Für Allgäuer ist der V12 nicht neu: Bereits in der letzten Saison saß er hinter dem Steuer des britischen Sportlers. Die anspruchsvolle Nordschleife ist für seinen Freund Karim Al-Azhari kein Problem. 2012 holte er zusammen mit Allgäuer beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring Platz zwei in der Klasse SP7.

In der GT4-Klasse haben drei Aston Martin Vantage V8 im Kundeneinsatz für das Auftaktrennen genannt. Unter der Bewerbung des MSC Adenau e.V. im ADAC startet der Russe Dmitriy Lukovnikov zusammen mit Dr. Michael Czyborra aus Wandlitz. Für das Team Mathol Racing sind Wolfgang Weber, Norbert Bermes und Hendrick Still sowie Thomas Heinrich, Oliver Louisoder und Arthur Goroyan aus Armenien mit von der Partie.


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