VLN - Aufreibendes Rennen von AVIA racing

Platz fünf im Opel Astra OPC Cup

AVIA racing erlebte beim achten Lauf der VLN ein durchwachsenes Rennen. Während der Opel Astra auf dem fünften Rang ins Ziel kam, fiel der Aston Martin aus.

Motorsport-Magazin.com - Das achte Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wurde für AVIA racing zum Wechselbad der Gefühle. Wolfgang Weber, Norbert Bermes und Rickard Nilsson hatten sich im Aston Martin V8 Vantage nach einem harten Kampf die Führung erobert, fielen dann jedoch mit Elektronikproblemen aus. Andreas Greineder und Marc Legel freuten sich dagegen über den fünften Rang im Opel Astra OPC Cup. Zuvor hatte das erfolgreiche Duo erstmals und überraschend die Pole-Position in seiner Klasse erobert.

Die Jungs haben sich in Hochform gezeigt und bis zuletzt angegriffen
Stephan Hauke

Die Fans der GT4-Klasse kamen im vorletzten VLN-Lauf der Saison voll auf ihre Kosten. Bis zuletzt tobte an der Spitze ein enger Kampf um die Positionen, in dem auch AVIA racing kräftig mitmischte. Das eingespielte Fahrertrio des Aston Martin war von Rang drei ins Rennen gegangen und erkämpfte sich trotz der teils stärkeren Konkurrenz die Führung. Erst in der letzten Rennstunde wurden Weber, Bermes und Nilsson dann zur Aufgabe gezwungen: Elektronikprobleme verhinderten die Weiterfahrt mit dem rund 450 PS starken Aston Martin V8 Vantage.

"Die Jungs haben sich in Hochform gezeigt und bis zuletzt angegriffen", sagte Stephan Hauke von AVIA racing. "Umso bitterer ist es, dass wir durch technische Probleme ausgebremst wurden." Matthias Holle, der im Namen von Mathol Racing für den Einsatz der AVIA-Fahrzeuge verantwortlich zeichnet, ergänzte: "Durch die verschiedenen Fahrzeugeinstufungen sind unsere Konkurrenten teilweise überlegen. Dank der beachtlichen Leistung von Wolfgang, Norbert und Rickard hätten wir uns heute trotzdem aus eigener Kraft den Sieg sichern können."

Opel Astra in Problemen

Glückliche Gesichter gab es am Ende des Vier-Stunden-Rennens bei Andreas Greineder und Marc Legel. Das Duo fuhr im gewohnt stark besetzten Opel Astra OPC Cup auf die fünfte Position, obwohl Greineder in der Startphase in einen Unfall verwickelt wurde. "Ich wollte in der ersten Runde an einem Audi vorbei, dabei kam es zur Berührung. Anschließend bin ich eingeschlagen und dachte schon, dass das Rennen gelaufen wäre", so Greineder. "Dass wir dann noch Fünfter wurden, ist ein perfektes Ergebnis", freute sich Teamkollege Marc Legel.

Dass wir die Erwartungen so deutlich übertreffen, hätten wir nicht erwartet
Stephan Hauke

Besonders stark zeigte sich das AVIA-Duo im Qualifying: Andreas Greineder erwischte auf der abtrocknenden Nordschleife eine perfekte Runde und sicherte sich souverän die Pole-Position. "Die beiden bestreiten ihre erste VLN-Saison und hatten sich ursprünglich Top-10-Platzierungen ausgerechnet. Dass wir die Erwartungen so deutlich übertreffen, hätten wir nicht erwartet", fasste Stephan Hauke zufrieden zusammen.

Für einen besonderen Farbtupfer sorgte AVIA racing am Samstagmorgen. Der Rennstall, der sich auch im Rallye-Sport engagiert, hatte seinen Opel ADAM mit an den Nürburgring gebracht. Der Rallye-Flitzer ging vor dem Start zum VLN-Rennen für eine Runde auf die Nordschleife. Stephan Hauke erklärte: "Wir wollten zeigen, dass auch der Rallye-Bereich zu unseren Betätigungsfeldern gehört und damit präsentieren, wie breit wir im Motorsport aufgestellt sind. AVIA racing hält für jeden Motorsportfan etwas bereit."


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